KI-Recherche

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  • New TAO
    Benutzer
    • 01.03.2025
    • 416

    #1

    KI-Recherche

    Zitat von Michael99 Beitrag anzeigen
    darf man fragen, was man wie bei der KI eingeben muss, um ein solches Ergebnis zu bekommen?

    Natürlich Michael,
    sehr gerne.

    Zuerst benötigt man eine Zusammenstellung des Krankheitsverlaufs mit:

    Erstdiagnose (Gleason-Score, iPSA, Alter bei Erstdiagnose (ED) usw.)
    PSA-Verlauf
    Therapieverlauf (Operation, Hormontherapien, Chemotherapien usw.)
    Aktuelle Laborwerte
    Evtl. schwere Nebenerkrankungen bzw. Begleiterkrankungen
    Evtl. schwerwiegende Symptome
    Evtl. Schwerbehinderung
    Alles was sonst noch wichtig sein kann


    ‎Google Gemini aufrufen und sich mit seinem Google-Konto abmelden
    https://gemini.google.com/

    Dort unter Tools „Deep Research“ auswählen

    Die Zusammenstellung der Daten bei Gemini eingeben bzw. reinkopieren (oder ein PDF mit diesen Daten hochladen).
    Es ist auch möglich auf sein persönliches https://myprostate.eu Profil hinzuweisen
    Die zehn wichtigsten Arztbriefe dazu hochladen (bei der kostenlosen Gemini Version sind leider nicht mehr möglich; bei der ebenfalls kostenlosen KI DeepSeek kann man aber erheblich mehr hochladen)

    Prompt:

    Bitte gründlich analysieren und erstelle eine Bewertung des Krankheitsverlaufs und eine realistische Prognose in Jahren und Monaten.
    Liste mir Perspektiven und Handlungsoptionen auf und bewerte, was sinnvoll​ ist.

    Bitte ziehe neben anderen Quellen, auch Studienergebnisse der letzten drei Jahre zur Bewertung in Gegensatz zu historischen Verläufen heran:

    Bitte beachte auch diese Quellen:
    Leitlinie Prostatakarzinom
    https://www.leitlinienprogramm-onkol...statakarzinom/




    Nach Wunsch die Liste um andere Quellen erweitern. Wie

    https://myprostate.eu/?req=user.........​

    Leitlinie Palliativmedizin


    Leitlinie Supportive Therapie


    Leitlinie Komplementärmedizin
    https://www.leitlinienprogramm-onkol...entaermedizin/

    Starten mit >

    Gemini erstellt erstmal einen Recherche-Plan

    Bestätigen

    Die Auswertung kann mit Deep Research ein paar Stunden, oder bei großer Auslastung auch mal einen Tag dauern.
    Anmerkung: Ohne das Deep Research-Tool ist die Sache in ein paar Minuten erledigt.


    Das geht selbstverständlich auch mit anderen kostenlosen KI´s wie

    Perplexity https://www.perplexity.ai/

    DeepSeek https://chat.deepseek.com/

    Grok https://grok.com/

    Qwen https://chat.qwen.ai/

    Kimi https://www.kimi.com/


    Medizinisch nutze ich chatgpt aufgrund seiner Fantastereien in der Vergangenheit nicht.

    Daten rechtlich ist die Auswertung persönlicher medizinischer Daten aber nach meiner Einschätzung ein Albtraum, oder zumindest bedenklich, auch wenn die Daten anonymisiert sind.
    Mich persönlich stört es aber nicht. Denke nicht das sich irgendein Geheimdienst für meine Daten interessiert und wenn ja, dann haben die meine Daten schon längst.

    PS. Meine persönliche KI-Auswertung
    News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf
  • Wandrer
    Benutzer
    • 19.07.2025
    • 148

    #2
    Hallo Rudi,

    ich habe dem kostenlosen PERPLEXITY diese Fragen gestellt:

    „Zuverlässigkeit der Quellenangaben bei KI-Nutzung“ und
    Zuverlässigkeit der Quellenangaben bei PERPLEXITY-Nutzung

    Es wurde in beiden Fällen in etwas voneinander abweichenden Antworten darauf hingewiesen, dass KI-Suchsysteme einen Anteil falscher oder erfundener Quellen angeben und bei beiden Fragen erfolgten Angaben von zweistelligen Falschinformationen.
    Und dann jeweils Hinweise, dass Kritische Punkte (Kernergebnisse, Zahlen, Studiendesign …) immer im Original geprüft werden sollten.

    Ähnliche Angaben zu Falschinformationen auch bei obiger Anfrage mit CHaT-GPT.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Vielleicht arbeiten die kostenpflichtigen KI-Systeme genauer, aber die kostenlosen KI-Anwendungen begeistern mich bisher nicht.

    Franz

    https://myprostate.eu/?req=user&id=889

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    • Michael99
      Benutzer
      • 27.08.2021
      • 279

      #3
      Vielen Dank, Rudi!

      Kommentar

      • New TAO
        Benutzer
        • 01.03.2025
        • 416

        #4
        Zitat von Wandrer Beitrag anzeigen
        ...ich habe dem kostenlosen PERPLEXITY diese Fragen gestellt:

        „Zuverlässigkeit der Quellenangaben bei KI-Nutzung“ und
        Zuverlässigkeit der Quellenangaben bei PERPLEXITY-Nutzung

        Es wurde in beiden Fällen in etwas voneinander abweichenden Antworten darauf hingewiesen, dass KI-Suchsysteme einen Anteil falscher oder erfundener Quellen angeben und bei beiden Fragen erfolgten Angaben von zweistelligen Falschinformationen.
        Und dann jeweils Hinweise, dass Kritische Punkte (Kernergebnisse, Zahlen, Studiendesign …) immer im Original geprüft werden sollten.

        Ähnliche Angaben zu Falschinformationen auch bei obiger Anfrage mit CHaT-GPT.
        ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

        Vielleicht arbeiten die kostenpflichtigen KI-Systeme genauer, aber die kostenlosen KI-Anwendungen begeistern mich bisher nicht....​
        Hallo Franz,

        also ich finde die KI-Antworten ausgesprochen hilfreich.

        Hier das Ergebnis von DeepSeek.

        Die KI-Ergebnisse sind dabei viel von der Fragestellung abhängig und die Prognosen weichen meist auch voneinander ab.
        Aber um die Erkrankung aus verschieden Blickwickeln zu betrachten ideal und mit jeder KI-Abfrage wird die Einschätzung des eigenen Krankheitsverlaufs besser.

        Zitat von Michael99 Beitrag anzeigen
        Vielen Dank, Rudi!
        Danke Dir Michael,
        das motiviert.


        Rudi
        News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf

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        • PCA2021
          Benutzer
          • 13.12.2023
          • 104

          #5
          Hallo,

          Man muss sich einfach bewusst sein dass jede KI lügt. Ob die Antwort die man bekommt stimmt muss man überprüfen. Die Zahlen die ich kenne sind dass bei guten KI's die Trefferquote bei 70% liegen. Also sind mindestens 30% der Antworten falsch. Solange man sich das bewusst macht, ist das Ergebnis das man da bekommt sicherlich hilfreich. Eine KI sucht ja nur nach Mustern in Texten, 'versteht' aber nichts. Und da bekommt man dann halt falsche Sachen genau so selbstsicher präsentiert wie wahre Ergebnisse.

          Und zu der Frage bzgl. Krankheitsverlauf und Prognose ist es ja sowieso egal, weil das alles Statistik ist und jeder Verlauf anders ist, also man selbst nur wahrscheinlich im statistischen Mittel liegt.

          Gruß
          Thilo

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          • Michi1
            Benutzer
            • 25.10.2015
            • 3727

            #6
            Ein guter Urologe kennt bestimmt auch die Aussagen von KI. Wenn der dann etwas liest, bei dem er nicht sicher ist, ob das wirklich so ist, wird er weiter recherchieren.Daru m verlasse ich mich lieber auf die Aussagen vom URO.
            Immer positiv denken!!!

            http://de.myprostate.eu/?req=user&id=814

            Kommentar

            • New TAO
              Benutzer
              • 01.03.2025
              • 416

              #7
              Hallo Thilo,

              ich mache es mir leicht und lasse die KI für mich Antworten:



              1.Der Einwand, die KI würde nur Muster suchen und "lügen", ignoriert die moderne Technik des Retrieval-Augmented Generation (RAG).
              • Widerlegung: Wenn eine KI heute medizinische Fragen beantwortet (insbesondere spezialisierte medizinische KIs), "würfelt" sie nicht nach Wahrscheinlichkeiten. Sie greift auf verifizierte Datenbanken (wie PubMed oder klinische Leitlinien) zu.
              • Der Nutzen: Sie fungiert als hocheffizienter Übersetzer. Sie kann komplexe Arztbriefe oder Fachbegriffe in eine Sprache übersetzen, die der Patient versteht. Das ist kein "Erfinden", sondern ein Strukturieren von vorhandener Information.
              2. "Statistik ist egal, weil jeder Verlauf individuell ist"
              Dies ist das gefährlichste Argument, da es die Grundlage der modernen Medizin (Evidenzbasierte Medizin) ablehnt.
              • Widerlegung: Ja, jeder Mensch ist individuell, aber biologische Prozesse folgen Mustern. Wenn eine KI sagt: „Bei 80% der Patienten mit diesem Befund wirkt Medikament X“, dann ist das keine nutzlose Zahl. Es ist die fundierteste Basis für eine Entscheidung, die wir haben.
              • Die Rolle der KI: Eine KI kann die "Individualität" sogar besser erfassen als ein Mensch, indem sie multimodale Daten verknüpft (z.B. Genetik + Blutwerte + Lebensstil), was ein Arzt in der Kürze der Zeit oft gar nicht leisten kann. Sie individualisiert die Statistik, statt sie zu ignorieren.
              3. Das Problem der "selbstsicheren Falschdarstellung"
              Hier hat der Kritiker recht – aber die Lösung ist nicht Ablehnung, sondern Transparenz.
              • Gegenargument: Moderne KI-Systeme in der Medizin werden darauf trainiert, Unsicherheit zu kommunizieren. Anstatt eine Prognose zu "erfinden", geben sie Spannen an oder verweisen explizit auf die Notwendigkeit einer fachärztlichen Abklärung.


              Warum die 70%-Quote hier hinkt
              In der Medizin ist eine "Trefferquote" von 70% bei der Diagnostik durch menschliche Ärzte (je nach Fachbereich und Komplexität) gar nicht so unüblich für eine erste Einschätzung.
              • Studien zeigen, dass KIs bei der Analyse von Bilddaten (Radiologie/Dermatologie) oft über 90% Genauigkeit erreichen und damit menschliche Experten bereits übertreffen oder zumindest eine wertvolle "Zweitmeinung" bieten.
              Zusammenfassung für das Patientengespräch:
              Man sollte dem Kritiker zustimmen, dass die KI kein Ersatz für den Arzt ist, aber man muss die Argumente so korrigieren:
              1. Vom Raten zum Wissen: Eine gute KI "lügt" nicht, sie fasst medizinisches Weltwissen zusammen, das für Laien oft unzugänglich ist.
              2. Statistik ist Kompass, nicht Schicksal: Die Statistik hilft dem Patienten, Risiken objektiv einzuschätzen, statt sich in subjektiven Ängsten zu verlieren.
              3. Empowerment: Ein informierter Patient, der seine Daten durch eine KI besser versteht, kann dem Arzt im Gespräch bessere Fragen stellen.
              Wichtig: Eine medizinische KI sollte immer so eingestellt sein, dass sie Quellen nennt. Würdest du gerne sehen, wie man eine KI dazu bringt, nur auf Basis von echten medizinischen Studien zu antworten, um "Halluzinationen" auszuschließen?​"




              Jetzt wieder ich:
              Deshalb werde ich in einem der folgenden Post eine gute KI-Frage (Prompt) für Patienten (als Muster zum Abändern) posten.
              News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf

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              • Wandrer
                Benutzer
                • 19.07.2025
                • 148

                #8
                Hallo Rudi,
                Dein Beitrag #7 erschlägt mich als Leser erstmal.

                Zwei Anmerkungen von mir zum KI-Text in #7:


                Zitat 1:
                „Die Rolle der KI: Eine KI kann die "Individualität" sogar besser erfassen als ein Mensch, indem sie multimodale Daten verknüpft (z.B. Genetik + Blutwerte + Lebensstil), was ein Arzt in der Kürze der Zeit oft gar nicht leisten kann.“

                Anmerkung:
                Die Frage ist, wie kennt die KI ob beim Patienten genetische Veränderungen vorliegen, woher kennt sie seinen Lebensstil?


                Falls Daten zu Mutationen wie z. B. BRCA oder andere vorliegen, dann sind diese dem behandelnden Arzt, falls irgendwann erhoben bekannt, ebenso ist dem Arzt einiges über den Lebensstil (ob über- oder untergewichtig, unsportlich oder trainiert, Probleme mit Alkohol, Raucher …) bekannt und der Arzt kennt auch andere vorliegende Krankheiten (Diabetes, Blutdruck, Cholesterin, Nieren- Schildrüsenwerte,….).

                KI kann das alles erst bewerten wenn der Patient seinen Lebensstil und die zahlreichen im Lauf der Jahre erhobenen medizinischen Befunde der KI zur Verfügung stellt. Schwankungen bei medizinischen Werten liegen dem Arzt vor, die Eingabe der gesammelten Werte ist für Patienten eine umfangreiche Aufgabe.

                Ach ja meinen Lebenstil, den sollte mein Arzt kennen, aber einer KI würde ich Daten meines Lebensstils nicht anvertrauen.
                ---------------------------------------------------------------------------------


                Zitat 2:
                „Zusammenfassung für das Patientengespräch: …….
                1. Vom Raten zum Wissen: Eine gute KI "lügt" nicht, sie fasst medizinisches Weltwissen zusammen, das für Laien oft unzugänglich ist…“

                Anmerkung:
                Zumindest bei den frei zugänglichen KIs kann nur das für diese zugängliche Wissen verwertet werden.


                Soweit mir bekannt arbeiten die frei zugänglichen KIs bei Anfragen, wenn Studienergebnisse verwertet werden, mit Open-Access-Volltexten und Abstracts, Zugriff auf kostenpflichtige Studientexte haben sie nicht.
                Hat auch der Laie erst mal nicht.

                Aber als interessierter Laie habe ich die Möglichkeit bei Verfassern von Studien (die kostenpflichtig sind) nachzufragen. Habe ich gelegentlich gemacht. Ca. 80 % der Fragen wurden beantwortet, manchmal etwas allgemein, meist aber hat mir die Nachfrage Klarheit verschafft.
                Beim Studienverfasser direkt nachfragen kann eine KI nicht.

                Und
                Abstracts zu Studien werden von KIs benutzt, aber meine Erfahrung ist, es gibt zu Studien auch Abstracts die wohl auf die Schnelle erstellt wurden und Unstimmigkeiten erhalten.
                Und es gibt zu Studien mitunter unterschiedliche Abstracts, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen.



                Franz



                https://myprostate.eu/?req=user&id=889

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                • New TAO
                  Benutzer
                  • 01.03.2025
                  • 416

                  #9
                  Hallo Franz,
                  zuerst: KI-Abfragen (und auch das Forum) sollen und können den Arzt nicht ersetzten.

                  Zitat von Wandrer Beitrag anzeigen
                  …Anmerkung:
                  Die Frage ist, wie kennt die KI ob beim Patienten genetische Veränderungen vorliegen, woher kennt sie seinen Lebensstil?...
                  Das ist einfach beantwortet:
                  Die KI kennt den Lebensstil und die Arztberichte,
                  wenn der Patient den Lebensstil in Prompt eingibt und die entsprechenden Arztbriefe hochlädt.
                  Und wer seine Kenndaten, seinen Bericht und Laborwerte sauber in https://myprostate.eu eingibt und pflegt, kann diese Daten der KI schnell und einfach zur Verfügung stellen.

                  Ich habe mehr als berechtigte Zweifel, dass auch nur einer meiner Ärzte alle medizinischen Daten oder gar meinen Lebensstil ausreichend kennt und beim Termin (meist nur wenige Minuten) im Kopf hat. Keiner meiner Urologen, Onkologen, Orthopäden, Radiologen, oder Nuklearmediziner hat die Zeit, sich vor einem Termin stundenlang in meine Krankheitsgeschichte, Laborwerte usw. einzulesen.

                  Zitat von Wandrer Beitrag anzeigen
                  Ach ja meinen Lebensstil, den sollte mein Arzt kennen, aber einer KI würde ich Daten meines Lebensstils nicht anvertrauen. …
                  Was das betrifft, falls Du eine Suchmaschine wie Google benutzt, die kennt Dich und Deine Hobbys, Vorlieben, Einkaufsverhalten und so weiter bestens, dazu braucht es keine KI.

                  Siehe:
                  My Activity: Hier die minutengenaue Chronik der Aktivitäten.
                  Google Daten & Datenschutz: die Zusammenfassung aller gespeicherten Inhalte.

                  Und ich will ja gar nicht wissen, was mein Suchprofil alles über mich aussagt.

                  Zitat von Wandrer Beitrag anzeigen
                  …Zumindest bei den frei zugänglichen KIs kann nur das für diese zugängliche Wissen verwertet werden….
                  Mann kann die KI auch mit Quellen füttern.
                  Zum Beispiel mit den aktuellen gültigen Leitlinien, PubMed Artikeln und CCC Netzwerk-Sops, Blaue Ratgeber
                  auch frei verfügbare CME-Kurse, SpringerLInk Artikel usw. sind als Informationsquelle denkbar. In diesen Fall sollte man aber das Ergebnis aus urheberrechtlichen Gründen nicht öffentlich posten

                  Sobald ich ausreichend Zeit habe, werde ich hier einen umfangreichen Prompt zum Anpassen und Erweitern posten.​
                  News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf

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                  • New TAO
                    Benutzer
                    • 01.03.2025
                    • 416

                    #10
                    Bevor ich den Prompt poste,
                    die Hotline-Nummer der deutschen Krebshilfeorganisationen:

                    Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) - Beratungshotline 0800 - 70 80 123

                    Deutsche Krebshilfe - INFONETZ KREBS - Krebsberatung 0800 - 80708877

                    Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums - Fragen zu Krebs 0800 - 420 30 40

                    Bayerisches Zentrum für Krebsforschung (BZKF) - Krebsberatung in Bayern 0800 – 85 100 80


                    Und da eine KI weder das persönliche Gespräch noch menschliche Anteilnahme ersetzen kann,
                    hier findet ihr die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen des BPS


                    Dazu noch eine Liste der zertifizierten Krebszentren auf OncoMap

                    und die Adressen der Onkologischen Spitzenzentren des Comprehensive Cancer Center (CCC)-Netzwerkes

                    Ein KI-Prompt für Patienten mit einer fortgeschritten, metastasierten Krebserkrankung:


                    Du bist ein ausgezeichneter Uro-Onkologe mit neuestem gesichertem, medizinischem Wissen.
                    Agiere als medizinischer Fachberater für evidenzbasierte Medizin. Die Aufgabe ist es, einen Krankheitsverlauf für einen Laien zu erklären. Bleib bitte streng sachlich, vermeide falsche Hoffnungen, aber auch unnötige Dramatisierung. Nutze verständliche Sprache, ohne die medizinische Präzision zu opfern. Bitte analysiere gründlich und sei dabei ehrlich und beschönige dabei Nichts.
                    Erfinde nichts, sondern schreibe in diesen Fall: „Datenlage unzureichend“
                    Die wichtigste Quelle zur Bewertung ist die S3-Leitlinie Prostatakarzinom.

                    1. Erstelle bitte eine fundierte Einordnung der klinischen Ausgangssituation

                    2. Erstelle eine übersichtliche, ausführliche und detaillierte Übersicht des bisherigen Krankheitsverlaufs

                    3. Bewerte die bisherigen Therapien im Einzelnen (auch aus der Perspektive des Stand des Wissens zum Therapiezeitpunktes)

                    4. Liste alle Begleit- und Nebenerkrankungen auf
                    und gebe dazu Handlungsempfehlungen

                    5. Erstelle eine realistische und fundierte Prognose in Jahren und Monaten.
                    Erkläre die statistische Prognose für diese Erkrankung, aber differenziere nach folgenden Faktoren: Alter, Begleiterkrankungen und Progressionsstatus. Erkläre dem Nutzer explizit, warum die allgemeine Statistik (das 'statistische Mittel') auf den Einzelfall nur bedingt anwendbar ist und welche Faktoren im vorliegenden Befund für einen günstigen oder ungünstigen Verlauf sprechen könnten.

                    6. Vergleiche das OS und den Therapieverlauf mit historischen Daten und aktuellen Studien

                    7. Liste mir Perspektiven und Handlungsoptionen auf und bewerte, was sinnvoll​ ist.

                    8. Falls das Stadium mHSPC oder mCRPC ist, biete mir auch aktuelle, rekrutierende Prostatakrebs Studien in Deutschland an und liste mir die Studien mit Studienort und Ansprechpartner (falls Bekannt auf)

                    9. Bilde am Schluss ein Fazit

                    Beachte dabei:
                    Extrahiere nur die medizinischen Fakten.
                    Gleiche diese Fakten mit aktuellen klinischen Leitlinien (z.B. S3-Leitlinien) ab.
                    Nenne mir Wahrscheinlichkeiten für Verläufe nur, wenn du sie mit Studien belegen kannst.
                    Wenn eine Information im Befund fehlt, um eine Aussage zu treffen, erfinde nichts, sondern schreibe: 'Datenlage unzureichend'."*

                    Bitte den Bericht anonymisieren und nur das Geburtsjahr des Patienten nennen

                    Bitte ziehe neben anderen Quellen, auch Studienergebnisse der letzten drei Jahre zur Bewertung in Gegensatz zu historischen Verläufen heran:



                    Bitte beachte dabei insbesondere auch diese Quellen für den Bericht:

                    S3-Leitlinie Prostatakarzinom

                    und andere Onkologische Leitlinien des Leitlinienprogrammes Onkologie

                    Ziehe insbesondere alle relevanten Studien-Ergebnise der letzten 3 Jahre heran, wie die der
                    AMPLITUDE-Studien, ARANOTE-Studie, ARASENS-Studie, ARASTEP-Studie,
                    ARCHES-Studie, BULLSEYE-Studie, EMBARK-Studie, IRONMAN-Registerstudie, PSMAddition-Studie, TALAPRO-2-Studie,
                    ARTO-Studie, EXTEND-Studie, OLI-P-Studie, Oli-CR-P-Studie, ORIOLE-Studie, SABR-COMET-Studie und STOMP-Studie
                    Aber auch ältere Zulassungsstudien wie die
                    LATITUDE-Studie, STAMPEDE-Studie und TITAN-Studie

                    Die blauen Ratgeber der Deutschen Krebshilfe
                    Netzwerk-SOPs der Deutschen Krebshilfe

                    Aktuelle deutsche freiverfügbare CME-Kurse

                    Neuste Information von
                    UrotoDay.com
                    PubMed Texte der National Library of Medicine


                    Spezielle Informationen:
                    CME Zertifizierte Fortbildung - Lungenbeteiligung bei Tumorkrankheiten
                    Hochauflösende Computertomographie der Lunge - Milchglas und seine Differenzialdiagnosen

                    Studienverzeichnisse:
                    Prostatakrebs-Online.de
                    Studien Weltweit - ClinicalTrials.gov
                    Deutsches Register Klinischer Studien (DRKS) - BfArM
                    Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Studien in Europa
                    Zentrales Studienregister für Bayern - Bayerisches Zentrum für Krebsforschung (BZKF)
                    Studienregister des CCC München - Tumorzentrum München am CCC München
                    Aktuell rekrutierende, urologische Studien - Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft (AUO)

                    -------


                    Patientendaten so genau wie möglich!
                    Aktuelles Alter und aktuelle Größe und Gewicht
                    Alter bei Diagnose,
                    Komorbiditäten (Vorerkrankungen, Begleit- und Nebenerkrankungen, Folgeerkrankungen) seit…

                    Gleason-Score, TNM-Stadium, Metastasen?
                    iPSA, PSA-Verlauf PSA-Wert, kktuelle Laborwerte wie CGA, CEA, AP, NSE, LDH


                    Therapieverlauf (Therapie ….. von… bis …. ; Abbruch Grund?)
                    und Krankheitsverlauf
                    Aktueller Medikationsplan
                    Schmerzen wo? wie stark? seit wann?

                    Schwerbehinderung? Rente?
                    Raucher? Alkoholkonsum?
                    Lebensstil? Sportlich? usw. usw.


                    Dazu die wichtigsten Arztbriefe hochladen

                    Selbstverständlich kann man Punkte auch weglassen, hinzufügen und anpassen. (Wichtige Stellen habe ich fett geschrieben)
                    Den Prompt und vor allem die speziellen Informationen bitte für eueren speziellen Krankheitsverlauf anpassen.

                    Und nur für fortgeschrittene KI-Nutzer
                    Es besteht die Möglichkeit Google Gemini Gems und NotebookLM (siehe Video) zu verbinden

                    Ganz gleich wie man zur KI steht, diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Genauso wie der Computer, das Internet oder das Smartphone in der Vergangenheit und in naher Zukunft die humanoiden Roboter.
                    Und ich denke, man sollte sich so früh wie möglich mit dieser Technik vertraut machen. Die Vorteile nutzen und die Risiken kennen.



                    Persönliche Anmerkung zum Datenschutz: Mit einer potenziellen tödlichen Erkrankung (in meinen Fall zwei) steht der Datenschutz für mich nicht mehr so im Zentrum meiner Überlegungen.
                    Für alle anderen: eine KI auf den eigenen Computer installieren. (Die Ergebnisse sind dann allerdings nach meiner Einschätzung nicht so gut)​
                    News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf

                    Kommentar

                    • Wandrer
                      Benutzer
                      • 19.07.2025
                      • 148

                      #11
                      Trotz meiner Skepsis gegenüber KI habe ich versucht eine Frage, die mich schon längere Zeit immer wieder mal beschäftigt, beantworten zu lassen.

                      Der Urologe schlägt mir in größeren Abständen vor, die Behandlung mit der 3-Mon.- Spritze Pamorelin durch Apalutamid zu ergänzen.
                      Ich habe bisher immer abgelehnt, mit Hinweis auf den jahrelang nicht nachweisbaren PSA-Wert und mögliche zusätzliche Nebenwirkungen. Eine Verunsicherung ist dann jedesmal für einige Tage geblieben, das Thema hat mich beschäftigt. Konnte bisher keine Studien oder Fallberichte finden die Vorteile von Apalutamid in meiner aktuellen Situation zeigen.
                      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                      In meiner Frage an verschiedene KIs schilderte ich kurz Erstdiagnose mit PSA über 1000 ng/ml, multiple Metastasierung v. a. Bereich Lunge. Seit 2017 ADT und frühe Chemo mit Docetaxel. Langjährig PSA-Wert unter Nachweisgrenze Labor, bisher keine neuen Metastasen.
                      Fragte dann ob jetzt in dieser Situation zusätzliches Apalutamid eine sinnvolle Option wäre und ob es Studien dazu gibt?

                      Die Antworten waren überraschend ausführlich, insgesamt von den Aussagen her aber ähnlich.
                      Hier ein Auszug aus einer Antwort:

                      Medizinische Abwägung in Ihrem Fall
                      Für jemanden mit mHSPC, der nach Docetaxel und laufender ADT über Jahre einen nicht nachweisbaren PSA und keine neuen Metastasen hat, ist das Progressionsrisiko aktuell niedrig; zusätzlich Apalutamid würde vor allem potenzielle Toxizität (Fatigue, Hautausschlag, Frakturrisiko, Sturzrisiko, Hypothyreose, kognitive Effekte) bringen.
                      Gleichzeitig gibt es keine belastbaren Studiendaten, dass in genau dieser stabilen Situation das Hinzufügen von Apalutamid das Gesamtüberleben weiter verbessert, während die Nebenwirkungen und Kosten klar sind.“
                      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                      Das entspricht in etwa meiner bisherigen Einschätzung zu einer zusätzlichen Apalutamidmedikation.
                      Die Skepsis gegenüber KIs hat etwas abgenommen, die bekannten Fehlerquoten lassen sich aber nicht so leicht ausblenden.
                      Werde deshalb in größeren Abständen weiter nach Studien und Fallberichten zu meiner Situation mal mit, mal ohne KI suchen.

                      Franz


                      https://myprostate.eu/?req=user&id=889

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                      • New TAO
                        Benutzer
                        • 01.03.2025
                        • 416

                        #12
                        Zitat von Wandrer Beitrag anzeigen
                        ...Der Urologe schlägt mir in größeren Abständen vor, die Behandlung mit der 3-Mon.- Spritze Pamorelin durch Apalutamid zu ergänzen.
                        Ich habe bisher immer abgelehnt, mit Hinweis auf den jahrelang nicht nachweisbaren PSA-Wert und mögliche zusätzliche Nebenwirkungen. Eine Verunsicherung ist dann jedesmal für einige Tage geblieben, das Thema hat mich beschäftigt. Konnte bisher keine Studien oder Fallberichte finden die Vorteile von Apalutamid in meiner aktuellen Situation zeigen.
                        --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                        In meiner Frage an verschiedene KIs schilderte ich kurz Erstdiagnose mit PSA über 1000 ng/ml, multiple Metastasierung v. a. Bereich Lunge. Seit 2017 ADT und frühe Chemo mit Docetaxel. Langjährig PSA-Wert unter Nachweisgrenze Labor, bisher keine neuen Metastasen.
                        Fragte dann ob jetzt in dieser Situation zusätzliches Apalutamid eine sinnvolle Option wäre und ob es Studien dazu gibt?

                        Die Antworten waren überraschend ausführlich, insgesamt von den Aussagen her aber ähnlich.
                        Hier ein Auszug aus einer Antwort:

                        „Medizinische Abwägung in Ihrem Fall
                        Für jemanden mit mHSPC, der nach Docetaxel und laufender ADT über Jahre einen nicht nachweisbaren PSA und keine neuen Metastasen hat, ist das Progressionsrisiko aktuell niedrig; zusätzlich Apalutamid würde vor allem potenzielle Toxizität (Fatigue, Hautausschlag, Frakturrisiko, Sturzrisiko, Hypothyreose, kognitive Effekte) bringen.
                        Gleichzeitig gibt es keine belastbaren Studiendaten, dass in genau dieser stabilen Situation das Hinzufügen von Apalutamid das Gesamtüberleben weiter verbessert, während die Nebenwirkungen und Kosten klar sind.“...
                        Franz,
                        Du gehörst ja mittlerweile zu den "Long-term Survivors" mit einem seltenen "Best-Case"-Verlauf und einem jahrelang nicht nachweisbaren PSA-Wert.
                        Ob Apalutamid eine sinnvolle Option bei Dir ist, das kannst Du besser als ich beurteilen.


                        Selbst habe ja ein ähnlich ausgezeichnetes, jahrelanges PSA-Ansprechen wie Du und habe mich erst mal entschieden
                        mit Mono-ADT weiterzumachen.

                        Die KI sagt in meinen Fall „Eine onkologische Therapieänderung ist beim aktuellen PSA von 0,00 nicht indiziert.
                        Wobei ich das aber selbstverständlich schon vor längerer Zeit mit meinen Urologen und Onkologen besprochen habe und sich beide für die Weiterführung der aktuellen ADT-Monotherapie ausgesprochen haben,

                        Und wem es interessiert, meine letzte KI-Analyse meines Krankheitsverlaufes (auf Basis von 43 hochgeladen Arztberichten und detaillierten Diagnose- und Therapieangaben)​
                        News(__Progression nach Triple-Therapie(__​​Aktuelle Prostatakrebs-Studien_(in Kooperation mit Georg_)_____Mein Therapieverlauf

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