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PSA Wert nach Bestahlung unregelmässig hoch

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    PSA Wert nach Bestahlung unregelmässig hoch

    Hallo Zusammen
    Habe nach Krebsdiagnose, einseitig betroffen, Gleason 6, PSA 8.7, nachher in 3 Mte. Anstieg auf 10.6: sofort Bestrahlung gemacht im März 25. 3 Monaten nach Behandlung PSA 6.5, nach weiteren 6 Wochen 5.3, weiter nach 6 Wochen Anstieg auf 5.9, weiter nach 6 Wochen nun 5.8.
    Arzt meint es sei langsam sinkend, somit abwarten und weiter testen.
    Möchte mich ja gerne beruhigen, aber denke, diese doch immer noch hohen Werte und der Wiederanstieg sind ein nicht so gute Entwicklung.
    soll ich weiter abwarten oder ev. doch reagieren, oder z.b. eine Hormontherapie in Betracht ziehen? Danke für Eure unterstützung.

    #2
    Abwarten. Siehe hier:
    Hallo zusammen. Mein Name ist Dirk und ich komme aus dem Rheinland. Im Januar 2024 wurde bei mir Prostatakrebs festgestellt. Mein PSA Wert war 5,5 Gleason war bei 6 Ich entschied mich für die Bestrahlungstherapie. Diese begann im März 24 und endete im Mitte Mai 24. Erster PSA Wert dann im August 24: 2,3 im Dezember 24: 2,5


    Und den Mess-Rhythmus auf 3 Monate einstellen, sonst wirste ja gaga.

    Gruß

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      #3
      Hallo Zusammen
      Habe nun nach 6 Wochen ein weiterer PSA Test gemacht. Und leider starker Anstieg von 5.8 auf 6.9 ! Brauche Eure Unterstützung, was bedeutet wohl dieser Anstieg in so kurzer Zeit? Der PSA Wert sollte doch eigentlich sinken?
      Nach Behandlung: 6.5, 5.3, 5.9, 5.8., 6.9! Es sind jetzt 9 Monate seit Bestrahlung vergangen.
      Was soll ich nun tun? Vielen Dank

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        #4
        Unschön und für einen GS6 ungewöhnlich. Ich würde jetzt doch ein PSMA-PET-CT machen, vielleicht kann man erkennen, was da im Argen liegt und nochmal ziegerichtet und kurativ intendiert rangehen. Wie alt bist du? Was sagen Urologe und Strahlentherapeut?

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          #5
          Was war das für eine Bestrahlung und wie hoch war die Dosis (Gray)?

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            #6
            Es kommt darauf an, wo der Herd liegt. Ich hatte nach Jahren auch wieder einen Anstieg vom PSA. Nach PET/CT wurde festgestellt das ich eine Metastase an der 6. Rippe habe. Es wurde dann diese Gegend bestrahlt. Wieder eine Zeit lang Ruhe, dann war ein Lymphknoten betroffen. Auch wieder PSA Anstieg und noch eine Bestrahlung. Momentan ist wieder Ruhe. PSA nicht feststellbar.
            Immer positiv denken!!!

            http://de.myprostate.eu/?req=user&id=814

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              #7
              Zur Info: Es war eine IMRT Bestrahlung, nur 7 Sitzungen.

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                #8
                Kann man das noch einmal bestrahlen, oder allenfalls mit Hormontherapie begleiten? Bringt das was?

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                  #9
                  Zitat von Pete43 Beitrag anzeigen
                  Kann man das noch einmal bestrahlen, oder allenfalls mit Hormontherapie begleiten? Bringt das was?
                  Kommt drauf an.
                  Pete, wenn du weiterhin mit deinen Informationen so sparsam bleibst, wird dir hier keiner helfen können. Eine Strahlentherapie mit 7 Sitzungen ist keine herkömmliche IMRT.
                  Und bevor das Problem nicht möglichst sauber diagnostiziert ist, macht es keinen Sinn, sich über mögliche Therapieansätze den Kopf zu zerbrechen.

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                    #10
                    Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich hatte schon 3x eine Bestrahlung.
                    1. 36x
                    2. 16x
                    3. 28x
                    Immer positiv denken!!!

                    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=814

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                      #11
                      Sorry, Ihr habt recht, da ich wegen Auslandjob die Behandlung dort gemacht habe, wurden mir dort nur wenige- oder eventuell falsch verstandene Informationen weitergegeben. Habe nun in den Unterlagen gesehen, es war folgendes 360 grad rotierendes Gerät: Linac SRT/SBRT 4D-RT. Wie gesagt total nur 7 Sitzungen zu jeweils ca. 20 Minuten.

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                        #12
                        Zitat von Pete43 Beitrag anzeigen
                        Sorry, Ihr habt recht, da ich wegen Auslandjob die Behandlung dort gemacht habe, wurden mir dort nur wenige- oder eventuell falsch verstandene Informationen weitergegeben. Habe nun in den Unterlagen gesehen, es war folgendes 360 grad rotierendes Gerät: Linac SRT/SBRT 4D-RT. Wie gesagt total nur 7 Sitzungen zu jeweils ca. 20 Minuten.
                        Ich weiss, dass man mit einem Varian Ethos - hochmoderner, KI-gesteuerter Linearbeschleuniger Bestrahlungen innerhalb von 7 Tagen durchziehen kann.
                        Der «Varian Ethos» ist ein hochmoderner, KI-gesteuerter Linearbeschleuniger für die adaptive Strahlentherapie, der zur präziseren und schnelleren Behandlung von Krebs eingesetzt wird. Er passt den Bestrahlungsplan täglich automatisch an Veränderungen des Körpers an, wie etwa die Tumorgröße oder die Organposition, um das umliegende Gewebe optimal zu schützen​
                        Diese Form der Bestrahlung eignet sich nur bei geringerem Gleason Score und bei nicht zu großen Prostata. Das sind dann allerdings IMRT-Bestrahlungen.
                        Gruß von Henry

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                          #13
                          Naja, wie auch immer. Ich jedenfalls würde jetzt nicht weiter zuwarten wollen. Gehe zu einem qualifizierten Urologen und besprich die weitere sinnvolle Vorgehensweise, Pete. M.E. könnte eine PET-Bildgebung wichtige Erkenntnisse zur weiteren Vorgehensweise bringen.
                          Alles Gute.

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                            #14
                            Danke erst mal für Eure Hilfe. Sehe es auch so wie Michael, eine PET-CT würe ev. den Stand der Dinge ans Licht bringen. Nach einer Besprechung mit dem Urologen bin ich nun etwas verwirrt; er meint mein PSA Verlauf sei nicht bestens aber auch nicht aussergewöhnlich, also im Moment gar nichts machen und abwarten, es sei zu früh, und die PSA Tests nicht alle 6 Wochen- sondern nur alle 3 Monate machen. Es könne bis 2 Jahre dauern, um festzustellen, ob alles in Ordnung ist.. Bin verunsichert einfach abzuwarten, da der PSA Wert nun wieder so stark angestiegen ist. Wenn der Tumor ev. noch da ist, sollte man doch besser handeln? Die Besprechung mit dem Strahlentherapeut folgt in ein paar Tagen.

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                              #15
                              Richtschnur für die PSA-Entwicklung nach IMRT ist, dass sich der PSA-Wert im ersten Jahr alle drei Monate IN ETWA um 30-50% verringert. Bei dir war das von 10,6 auf 6,5 in der ersten Messung, also o.k. Heisst: Die Bestrahlung hat etwas getroffen.
                              3 Monate später 5,9 (statt schlechtestenfalls zu erwartenden ca. 5, aber immerhin gesunken), nach 9 Monaten jetzt 6,9. Optimistisch interpretiert könnte das auch ein typischer PSA-Bounce sein. Dieser sollte sich aber dann in drei Monaten erledigt haben.Das würde ein weiteres Abwarten für 3 Monate rechtfertigen.
                              Mal sehen was der Strahlentherapeut sagt.

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