Zitat von Dine150
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der Normalwert liegt bei 2,2 - 2,65 mmol/l (Molekulargewicht in Milligramm).
Wir haben normalerweise ca. 1,5 Kilogramm Calcium im Körper, davon sind rund 98 % in den Knochen gespeichert, nur der Rest zirkuliert im Blut.
Beim gesunden Menschen besteht ein Regelmechanismus, der den zu starken Anstieg von Calcium im Blut verhindert. Über ein Hormon (Calcitonin) wird die Mobilisation von Calcium aus den Knochen blockiert. Über eine gesteigerte Ausscheidung durch die Nieren wird auf diese Weise die Calciumkonzentration im Blut gesenkt.
(Bei Tumoren, vor alllem bei ossär (knöchern) metastasierten Tumoren finden starke Knochenumbauprozesse statt, also können hier sogar im Blut hohe Calciumwerte auftauchen, obwohl in den Knochen ein hoher Calciumbedarf besteht. Das kann bei einer fortschreitenden Tumorerkrankung für den kranken Menschen dann sehr bedrohlich werden.)
Calcium sollte daher hier für uns immer im Zusammenhang mit Vitamin D gesehen werden. Beim nichterkrankten Erwachsenen liegt der Tagesbedarf von Vitamin D bei 0.05 mg. Vitamin D kommt in Fisch, Fleisch, Pilzen etc. vor.
Die hauptsächliche Form von Vitamin D im Blut ist Calcidiol. Den Calcidiol Blutspiegel kann man messen lassen, um zu sehen, ob man überhaupt genug Vitamin D bekommt. Als Mangel wird ein Blutwert von weniger als 20 - 40 nmol/l definiert ("Snuffy Meyers"). Calcidiol wird im Körper in Calcitriol umgewandelt. Dieses ist für den gesundlheitlichen Nutzen erforderlich.
Prostatakrebsspezialisten (Snuffy Meyers u.a.) geben seit Jahren ihren Patienten 0,5 Mikrogramm Calcitriol (Rocaltrol) pro Tag.
- Weil beim Prostatakrebs durch die verschiedenen Behandlungsmethoden, wie Androgenblockade, Zometa-Infusionen, u.a., Stoffwechselveränderungen in den Knochen stattfinden, primär natürlich auch durch die fortschreitende Tumorerkrankung.
- Und weil Vitamin D auch eine indirekte Wirkung gegen den Prostatakrebs habe (Snuffy Meyers).
- Und weil weiterhin durch das Calcitriol, welches im Blut durch eine orale Aufnahme von Vitamin D (+ Calcium) - Präparaten erscheint, die Nieren belastet werden könnten, bei Patienten, die sowieso Probleme mit diesen haben.
Wenn somit eine schlechte Nierenfunktion vorliegen sollte, in Kombination mit einem niedrigen Calcitriol-Blutwert und einem "parathyroiden ( Anm.: v.Nebenschilddrüsen ) Hormon-Level" (Snuffy Meyers), dann sollte wohl jeder Arzt den Weg über das Calcitriol-Präparat (Rocaltrol) prüfen!
(Übrigens müßte Dein Vater eine Knochendichtemessung durchführen lassen. Du siehst, Dine, schon wieder eine neue Aufgabe für Eure Ärzte!)
Gruß Werner R.
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