Neu und suche Rat/Erfahrung PSA 7,87

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    Benutzer
    • 03.02.2026
    • 27

    #1

    Neu und suche Rat/Erfahrung PSA 7,87

    Hallo alle beieinander

    Ich möchte kurz unsere Story erläutern
    Ich habe meinen Mann letztes Jahr im Februar zur Vorsorge zum Urologen geschleift. Eine Woche später sollte er für die Blutwerte anrufen. Hat er nicht gemacht/vergessen. Wieder eine Woche später rief dann der Arzt bei uns an, dass die Werte erhöht sind und er bitte nochmal zur Blutabnahme für Kontrolle kommen soll.
    Hat mein Mann auch nicht gemacht. Er hat es nicht so mit Arztterminen.
    Jetzt, 11 Monate später, hat er Gott sei Dank nochmal Blut Kontrolle gemacht.
    Eine Woche später dann mit dem Arzt über die Werte gesprochen und die waren wieder höher.

    Feb.25: PSA 5,33

    Januar 26: PSA 7,87
    Freies PSA: 0,65
    PSA Quotient 8,0
    Prostata etwas vergrößert, aber altersentsprechend
    Mein Mann 58 Jahre


    Ich habe mich noch nie mit diesen Werten befassen müssen und "studiere" nun seit ca einer Woche.
    Was ich herausgefunden habe, ist das die Werte nicht unbedingt auf was gutes hinweisen.
    Stimmt das?
    Für nächste Woche Donnerstag steht ein MRT Termin an.
    Dann sehen wir weiter.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar. Wir werden wohl in nächstes Zeit noch mehr darüber lernen müssen

    Liebe Grüße
    Cookie

  • hansherbert
    Benutzer
    • 30.06.2025
    • 120

    #2
    Moin!

    PSA-Werte unbedingt ernst nehmen.
    Evtl. ein MRT und dann anschließend eine Biopsie.

    Meine Empfehlung: Keine Biopsie ohne entsprechendes, vorheriges MRT.

    mfg hans

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    • TigerShark
      Benutzer
      • 08.05.2025
      • 66

      #3
      In der Medizin geht es immer um Wahrscheinlichkeiten: Je höher das PSA, desto größer die Wahrscheinlichkeit für ein Prostata-Ca (d. h. "Krebs"). Aber auch bei hohen Werten kann kein Krebs vorliegen, sondern eine andere Ursache für die PSA-Erhöhung. Das MRT kann zusätzliche Informationen bringen. Wenn danach aber immer noch eine größere Wahrscheinlichkeit für ein Ca besteht wird man eine Biopsie empfehlen. Dann wird die Sache mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit (allerdings auch nicht zu 100%) geklärt werden können.

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        Benutzer
        • 03.02.2026
        • 27

        #4
        Hallo Hans
        Danke für deine Antwort.
        Termin zum MRT steht schon. Ist in ca einer Woche.
        Der Arzt hat und das auch empfohlen vorher ein MRT zu machen und gegebenenfalls danach eine Biopsie, da diese dann zielgerechter gemacht werden kann.

        LG Cookie

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          Benutzer
          • 03.02.2026
          • 27

          #5
          Der Anstieg in 11 Monaten von 5,33 auf 7,87 beunruhigt mich halt etwas.
          Hatte vorher hier schon gelesen, und da war es bei wesentlich niedrigeren werten und weniger Anstieg ja leider schon Krebs

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          • Wäller67
            Benutzer
            • 17.09.2024
            • 196

            #6
            Hallo Cookie,

            die erhöhten PSA Werte können durch Prostatakrebs ausgelöst werden, aber auch durch eine Prostatitis, also einer Entzündung der Prostata.
            Da hat man eigentlich aber irgendwelche Symptome wie Brennen beim Wasserlassen, veringerter Harnstrahl, Druckgefühl im Dammbereich.
            Eine gutartige Vergrößerung der Prostata führt ebenfalls zu einem Anstieg, läuft aber in der Regel nicht so stark ab wie bei Deinem Mann.

            Bei mir waren die Werte so ähnlich wie bei Deinem Mann, der Urologe hat die Biopsie eigentlich gemacht um den Krebs als Ursache auszuschließen, aber genau der kam dabei zum Vorschein.

            Sollte bei dem MRT was verdächtiges gefunden werden, kann man mittels Fusion Biopsie genau an diesen Stellen Proben entnehmen.
            Wenn dabei PCa entdeckt wird, solltet Ihr Euch an ein Prostatakrebszentrum wenden, eventuell arbeitet der Urologe ja schon mit einem zusammen.

            Viele Männer neigen dazu, die Vorsorgeuntersuchungen wegzulassen, was leider manchmal dazu führt, dass der Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium gefunden wird.
            Hoffen wir mal, dass bei Deinem Mann nichts Schlimmes beim MRT gefunden wird, wenn doch, dass es noch im frühen Stadium ist, wo eine Heilung noch wahrscheinlich ist.

            Gruß Armin

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              Benutzer
              • 03.02.2026
              • 27

              #7
              Hallo Armin

              Wir stellen uns schon darauf ein, dass beim MRT nix positives für uns da bei rum kommt. Der Arzt hat zwar keine Panik verbreitet, aber alles doch ziemlich dringlich gemacht und die Werte in Verbindung mit altersentsprechend vergrößerter Prostata, sprechen ja auch nicht unbedingt für Fehlalarm. Mit dem Arzt sind wir sehr zufrieden.
              Da wir das MRT wahrscheinlich selber bezahlen müssen (ich verhandele noch mit der KK) hat er uns auch eine Radiologie empfohlen, wo es doch noch Recht gut bezahlbar ist. Die anderen verlangen zum Teil Traumpreise.
              Sollte am Ende nix sein, dann freuen wir uns natürlich sehr darüber.
              Sollte doch was zu sehen sein, dann ist der Schlag vor den Schädel nicht ganz so heftig, wenn man sich schon darauf eingestellt hat.
              Ich möchte die Zeit bis zum MRT bzw biopsie auch nutzen, um mich schon mal über die verschiedenen Methoden zu erkundigen. Dann stehen wir nicht ganz so unwissend da, wenn der Arzt uns was erklärt und können gezielter nachfragen.
              Stimmt es, wenn man Bestrahlung hatte, dass dann danach nicht mehr operiert werden kann?

              LG
              Cookie

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                • 03.02.2026
                • 27

                #8
                Kostenübernahme der KK des mpMRT können wir vergessen. Wir sollten stattdessen eine MRT des Beckens machen lassen. Ja die haben nerven 😡
                Also zahlen wir es dann selber.
                Braucht man das öfter dieses mpMRT?

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                • Lies54
                  Benutzer
                  • 14.03.2024
                  • 45

                  #9
                  Hallo Cookie,
                  ich musste mein mpMRT auch zum Teil selber bezahlen, mit diesen Daten wurde dann eine Fusionsbiopsie gemacht ( musste ich auch zum Teil selber bezahlen ) und der Krebs entdeckt.
                  Das mpMRT brauchst du nur öfter wenn nichts gefunden wird, du weiter abwarten kannst und beobachtest wie sich der PSA Verlauf ändert.
                  Das Geld war es mir wert, bin froh das alles so gut lief.
                  Alles Gute und viel Glück

                  LG
                  Lies
                  Prostatakrebs - Erfahrungsberichte (myprostate.eu)

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                  • ulkulum
                    Benutzer
                    • 18.12.2025
                    • 30

                    #10
                    Lasst es unbedingt machen, auch wenn ihr es selber zahlen müsst. Das MRT des Beckens bringt nichts. Das hatte ich wegen einer anderen Sache kurz vor meiner normalen Vorsorgeuntersuchung der Prostata Ende Dezember. Da war alles ok, auch bei der Prostata-Untersuchung war alles bestens. Nur das PSA stimmte nicht, lag bei 5,61. Ich hatte dann gleich das mpMRT wo etwas gefunden wurde. Es folgte eine Biopsie mit der Diagnose PCa Gleason 4+4=8. Morgen habe ich das PSMA-PET CT, um zu sehen, ob schon Metastasen da sind. Danach wird über die Behandlung entschieden. Eine chronische Prostatitis habe ich auch, kam auch im mpMRT heraus - und ich hatte und habe keinerlei Beschwerden. Und ich bin 53.

                    Das alles muss für euch nichts heißen, es kann auch nur eine Prostatitis sein, aber lasst es machen. Ich bin zwar privat versichert, so dass die Kostenübernahme kein Problem war, glaube aber, dass auch die gesetzlichen Kassen nach einer (hoffentlich nicht) Diagnose eines PCa alle weiteren Untersuchungen und Therapien bezahlen.

                    Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch anders ausgeht als bei mir.

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                    • Cookie
                      Benutzer
                      • 03.02.2026
                      • 27

                      #11
                      Ja natürlich lassen wir das mpMRT machen.
                      Das ist gar keine Frage. Zumal wir einen Radiologie empfohlen bekommen haben, wo einem, in Sachen Preis, nicht die Hose ausgezogen wird.
                      Trotzdem wollte ich versuchen es über die KK abgerechnet zu bekommen.
                      Termin steht ja schon für Donnerstag 12.02.
                      Bin froh das wie so schnell einen Termin bekommen haben. Dieses warten und diese Ungewissheit macht einen mürbe.

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                      • mobbolobbo
                        Benutzer
                        • 20.09.2023
                        • 59

                        #12
                        Cookie
                        Also meine Krankenkasse (TK) wollte das auch nicht bezahlen. Mein Urologe hat mich dann in eine Radiologie im Krankenhaus "eingewiesen". Da musste ich jetzt nichts zahlen. Ist schon alles sehr merkwürdig.

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                        • hansherbert
                          Benutzer
                          • 30.06.2025
                          • 120

                          #13
                          Zitat von mobbolobbo Beitrag anzeigen
                          Cookie
                          Also meine Krankenkasse (TK) wollte das auch nicht bezahlen.
                          Moin!

                          Ich bin AOK-Versichert und hatte eine Überweisung von meinem behandelnden Arzt.
                          Die Kasse hat, ohne Probleme zu machen, die Kosten für das MRT übernommen.

                          mfg hans

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                          • mikel_2
                            Benutzer
                            • 06.08.2024
                            • 247

                            #14
                            Also ganz ehrlich, wenn meine Frau so drauf wäre, würde ich auch auf stur schalten. "Zum Urologen geschleift" ist schon recht harter Tobak. Das Technische und die weiteren Abläufe sind hier schon besprochen, da gehe ich nicht weiter drauf ein. Nur Diagnostik und evtl. Therapie beginnt im Kopf. Dein Mann muss es zulassen und nicht weil Du es willst. Ich finde es gut wenn Angehörige sich durchaus kümmern, aber alles mit Maß und Ziel und vor allem nicht übergriffig.

                            Also Du kannst gerne recherchieren und beraten. Die Entscheidungen hat aber Dein Mann vorrangig zu treffen.

                            Alles Gute

                            Michael

                            PS: Evtl. möchte er sich hier ja selbst beteiligen?

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                            • Cookie
                              Benutzer
                              • 03.02.2026
                              • 27

                              #15
                              Herzlichen Dank für deine netten Worte und herzliche Aufnahme hier, Michael. Hast du ein Problem mit mir oder allgemein mit Frauen, die sich kümmern und sich Sorgen machen?
                              Vielleicht darf man trotz aller schlechter Nachrichten auch noch Mal ein Scherz machen.
                              Mein Mann, wie viele Männer, ist kein Mensch der sich um Vorsorge kümmert. und er lässt es im wahrsten Sinne des Wortes schleifen und glaubt da ist schon nix. Er ist kein Mensch der für jedes Wehwehchen zum Arzt rennt. Da muss er schon mit dem Kopf unterm Arm da stehen, bis er mal eine Arztpraxis Beitritt. Und ja, das Wort geschleift war übertrieben. Wir haben natürlich darüber geredet und ich habe dann den Termin gemacht. Er will ja schließlich auch, dass ich zur Vorsorge gehe. Und ja, ich war bei der Vorsorge dabei. So wie er bei meinen Arztterminen auch dabei ist, so weit es beruflich möglich ist. Wir begleiten uns immer gegenseitig. Aus dem Grund weil wir uns gegenseitig wichtig sind.
                              Und es ist mir jetzt auch Piep schnurz egal ob du mich jetzt für einen ultimativen Drachen hälst. Wir sind nun beide froh dass wir den Termin gemacht haben und auch dass er jetzt doch nochmal den PSA Test gemacht hat. Wer weiß was sonst passiert wäre. Und ich weiß auch, dass er es jetzt ernst nimmt und keinen Termin mehr versäumen würde. Und auch wenn es nicht dein Ding ist, er möchte dass ich jedesmal dabei bin!!!

                              In diesem Forum geht es doch darum sich auszutauschen und sich Rat zu holen oder? Dürfen das nur Männer? Sorry, wußte ich nicht.
                              Und auch sorry dass ich eine Frau bin, der die Gesundheit meines Mannes am Herzen liegt.

                              Herzliche Grüße
                              Der Hausdrachen


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