Hallo zusammen,
nun will/ muss ich mich hier nun leider auch vorstellen.
Wäre lieber woanders unterwegs, vor allem auch gedanklich… aber so geht’s wohl ausnahamslos jedem hier im Boot.
Vorab also allen Respekt an Euch… und vor allem Chapeau von soviel Zuversicht, auf die man doch hier immer wieder stößt.
Und beängstigend, dass ich nicht alleine hier bin, mit meinen "u 60".
Mein Name ist Patrick, bin (noch) 54 Jahre alt.
Ich liebe Konzerte, klettere gerne, fahre Rad und Motorrad.
Als „Kindskopf“, SpringInsFeld und quirliger Mensch (innerlich Mitte 20) hätte ich nicht gedacht, dass mich so etwas so früh trifft.
Das passt so gar nicht zu mir und meiner erhofften Zukunft. Ich bin total down. Brauche wohl auch psychologische Hilfe, aber anyway.
Kurz zu meiner Situation:
Vorgeschichte lasse ich weg… es wurde nach einer – durch ärztliches Totalversagen heraufgeschworenen chronischen Prostatistis–
im Herbst 2021 (als Zufallsbefund oder Folge der Entzündung) in einem multiparametrischen MRT Tumorzellen festgestellt.
Zunächst geringer Befall, unter 1%.
Danach folgten 4 Jahre aktiver Überwachung und zwei weitere Biopsien. Eine nach 1 Jahr, die letzte nach etwa 2 Jahren.
Letzte Biopsie war im September 2025 – und nun nimmt das ganze offensichtlich Fahrt auf.
Stand aktuell:
13 Entnahmen, 16 Stanzungen. In 3 Stanzzylinder Befall.
2 Stanzen stammen aus einer Läsion, aus der insgesamt 4 Proben entnommen wurden. Befall 10-30 % (Gleason 3+4)
die 3. Stanze von woanders, Befall 20% (Gleason 4+3)
Gesamt: Gleason Score: 7a, Malignitätsgrading nach Helpap: IIb , PSA: 10,3
Es ist von a-typischen Drüsengewebe die Rede und von kibriformen Wachstumsmuster.
Eine Stanze wird beschrieben mit einer High Grade Pin Läsion,mäßig bis wenig differenziert, allerdings ohne Tumorbefund.
Es ist anzunehmen, dass die anhaltende Prostatitis dieses Gesamtbild verursacht.
Das kibriforme Wachstumsmuster macht mir besonders Sorgen.
Nachgereichte Horrorinfos verschiedenster Ratgeber und Quellen wie z.B. die hohe Wahrscheinlichkeit freier Tumorzellen im Blut nach Biospsien, oder ebenso freigelegter Tumorzellen nach RPE und Wahrscheinlichkeiten von Rezidiven, totaler Potenzverlust nach RPE, Spätfolgen wie Erschlaffung Schließmuskel nach 10-15 Jahren nach RPE und / oder alle zu erwartenden Spätfolgen von Strahlenbelastungen machten mich depressiv und lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen.
Für mich steht fest:
Wenn RPE, dann Martiniklinik.
Wenn Bestrahlung, dann UKS Homburg, ggf. sogar in neuer Studie mit 5 statt 25 Bestrahlungen KI gestützt.
Brachyytherapie habe ich mich bislang zu wenig informiert und hatte ich bislang nicht auf'm Schirm.
Ich habe die letzten 10 Tage fast 1.500 € gelassen nur für Beratung Naturheilkunde und komplementärer Onkologie … und da ist die eigentliche Therapie noch nicht einmal dabei.
Es geht darum, den PSA zu senken, die Zellteilung zu minimieren und dadurch Zeit zu gewinnen, was an kurativer Therapie für mich am Besten ist.
Aber, da muss man schon ein dickes Bankkonto haben- und hilft das alles wirklich?
Es soll nun als erstes ein PSMA PET Ct gemacht werden. Antrag bei Krankenkasse wurde abgewisen, Widerspruch läuft.
Es soll in Homburg Saar durchgeführt werden. Jetzt las ich hier zum ersten Mal, dass es verschiedene Nuklide gibt… und das 89Zirkonium-Tracer sehr vielversprechend sein soll, das ausgerechnet dort im UKS entwickelt wurde.
Bei mir soll jedochlF-18 Piflufolastat (Pyclari) zum Einsatz kommen, was in etwa gleich mit Gallum (?!) sein soll.
Ich wusste gar nicht, dass es verschiedene Nuklide gibt… las hier im Forum zum ersten Mal davon.
Nach Rücksprache mit einem Oberarzt wäre aber bei meinem PSA das Standard PSMA mehr als ausreichend.
89 Zr würde die Krankenkasse keinesfalls übernehmen... selbst das reguläre wäre ich mit einem PSA um 10 schon eher fraglich dabei.
Nun denne… um Ordnung reinzubringen stlle ich mal hier meine mich z.Zt. am meisten umtreibenden Fragen:
Wer hier im Forum hat mein Setting (ca. 45-58 Jahre) und hat Erfahrungen mit…
1. Radikaler Prostatektomie mit Da Vinci, vorzugsweise ggf. Martini Klinik
1.1. Nervenschonend
1.2. teilweiser Nerventfernung von befallenen Stellen
… und dahingehend speziell zu…
a. ED und (hoffentlich) wiederkehrender Potenz .. (und wie gestaltet sich diese, gibt es Einschränkungen und wenn ja welche?)
b. Kontinenz
c. Rezidiven
d. Lymphödemen
Erfahrungswerte Tipps & Tricks
2. Bestrahlung
2.1. High Frequenz (KI gesteuert)
2.2 Brachy
3. Komplementäre Medizin, z.B. Pfeifer Protokolle
Kennt jemand die, schonmal Erfahrungen gesammelt?
(= Nahrungsergänzungsmittel, recht teuer… zentral scheint hormonsenkende Sitosterol Therapie zu sein.)
Sorry für meinen langen Text. Es ist nur ein Bruchteil, was mir im Kopf umgeht.
Ich hoffe es antworten ein paar Männer in meinem Alter bzw. Männer, die sich vor 10-20 Jahren mit Mitte 40-50 haben operieren oder bestrahlen lassen.
Und ich hoffe... es sind ein paar hoffnungsvolle Erfahrungen dabei.
Alle anderen... auch den Newbies hier wünsche ich von Herzen gut endendes 2026 und: Toi, toi, toi
LG
Patrick
nun will/ muss ich mich hier nun leider auch vorstellen.
Wäre lieber woanders unterwegs, vor allem auch gedanklich… aber so geht’s wohl ausnahamslos jedem hier im Boot.
Vorab also allen Respekt an Euch… und vor allem Chapeau von soviel Zuversicht, auf die man doch hier immer wieder stößt.
Und beängstigend, dass ich nicht alleine hier bin, mit meinen "u 60".
Mein Name ist Patrick, bin (noch) 54 Jahre alt.
Ich liebe Konzerte, klettere gerne, fahre Rad und Motorrad.
Als „Kindskopf“, SpringInsFeld und quirliger Mensch (innerlich Mitte 20) hätte ich nicht gedacht, dass mich so etwas so früh trifft.
Das passt so gar nicht zu mir und meiner erhofften Zukunft. Ich bin total down. Brauche wohl auch psychologische Hilfe, aber anyway.
Kurz zu meiner Situation:
Vorgeschichte lasse ich weg… es wurde nach einer – durch ärztliches Totalversagen heraufgeschworenen chronischen Prostatistis–
im Herbst 2021 (als Zufallsbefund oder Folge der Entzündung) in einem multiparametrischen MRT Tumorzellen festgestellt.
Zunächst geringer Befall, unter 1%.
Danach folgten 4 Jahre aktiver Überwachung und zwei weitere Biopsien. Eine nach 1 Jahr, die letzte nach etwa 2 Jahren.
Letzte Biopsie war im September 2025 – und nun nimmt das ganze offensichtlich Fahrt auf.
Stand aktuell:
13 Entnahmen, 16 Stanzungen. In 3 Stanzzylinder Befall.
2 Stanzen stammen aus einer Läsion, aus der insgesamt 4 Proben entnommen wurden. Befall 10-30 % (Gleason 3+4)
die 3. Stanze von woanders, Befall 20% (Gleason 4+3)
Gesamt: Gleason Score: 7a, Malignitätsgrading nach Helpap: IIb , PSA: 10,3
Es ist von a-typischen Drüsengewebe die Rede und von kibriformen Wachstumsmuster.
Eine Stanze wird beschrieben mit einer High Grade Pin Läsion,mäßig bis wenig differenziert, allerdings ohne Tumorbefund.
Es ist anzunehmen, dass die anhaltende Prostatitis dieses Gesamtbild verursacht.
Das kibriforme Wachstumsmuster macht mir besonders Sorgen.
Nachgereichte Horrorinfos verschiedenster Ratgeber und Quellen wie z.B. die hohe Wahrscheinlichkeit freier Tumorzellen im Blut nach Biospsien, oder ebenso freigelegter Tumorzellen nach RPE und Wahrscheinlichkeiten von Rezidiven, totaler Potenzverlust nach RPE, Spätfolgen wie Erschlaffung Schließmuskel nach 10-15 Jahren nach RPE und / oder alle zu erwartenden Spätfolgen von Strahlenbelastungen machten mich depressiv und lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen.
Für mich steht fest:
Wenn RPE, dann Martiniklinik.
Wenn Bestrahlung, dann UKS Homburg, ggf. sogar in neuer Studie mit 5 statt 25 Bestrahlungen KI gestützt.
Brachyytherapie habe ich mich bislang zu wenig informiert und hatte ich bislang nicht auf'm Schirm.
Ich habe die letzten 10 Tage fast 1.500 € gelassen nur für Beratung Naturheilkunde und komplementärer Onkologie … und da ist die eigentliche Therapie noch nicht einmal dabei.
Es geht darum, den PSA zu senken, die Zellteilung zu minimieren und dadurch Zeit zu gewinnen, was an kurativer Therapie für mich am Besten ist.
Aber, da muss man schon ein dickes Bankkonto haben- und hilft das alles wirklich?
Es soll nun als erstes ein PSMA PET Ct gemacht werden. Antrag bei Krankenkasse wurde abgewisen, Widerspruch läuft.
Es soll in Homburg Saar durchgeführt werden. Jetzt las ich hier zum ersten Mal, dass es verschiedene Nuklide gibt… und das 89Zirkonium-Tracer sehr vielversprechend sein soll, das ausgerechnet dort im UKS entwickelt wurde.
Bei mir soll jedochlF-18 Piflufolastat (Pyclari) zum Einsatz kommen, was in etwa gleich mit Gallum (?!) sein soll.
Ich wusste gar nicht, dass es verschiedene Nuklide gibt… las hier im Forum zum ersten Mal davon.
Nach Rücksprache mit einem Oberarzt wäre aber bei meinem PSA das Standard PSMA mehr als ausreichend.
89 Zr würde die Krankenkasse keinesfalls übernehmen... selbst das reguläre wäre ich mit einem PSA um 10 schon eher fraglich dabei.
Nun denne… um Ordnung reinzubringen stlle ich mal hier meine mich z.Zt. am meisten umtreibenden Fragen:
Wer hier im Forum hat mein Setting (ca. 45-58 Jahre) und hat Erfahrungen mit…
1. Radikaler Prostatektomie mit Da Vinci, vorzugsweise ggf. Martini Klinik
1.1. Nervenschonend
1.2. teilweiser Nerventfernung von befallenen Stellen
… und dahingehend speziell zu…
a. ED und (hoffentlich) wiederkehrender Potenz .. (und wie gestaltet sich diese, gibt es Einschränkungen und wenn ja welche?)
b. Kontinenz
c. Rezidiven
d. Lymphödemen
Erfahrungswerte Tipps & Tricks
2. Bestrahlung
2.1. High Frequenz (KI gesteuert)
2.2 Brachy
3. Komplementäre Medizin, z.B. Pfeifer Protokolle
Kennt jemand die, schonmal Erfahrungen gesammelt?
(= Nahrungsergänzungsmittel, recht teuer… zentral scheint hormonsenkende Sitosterol Therapie zu sein.)
Sorry für meinen langen Text. Es ist nur ein Bruchteil, was mir im Kopf umgeht.
Ich hoffe es antworten ein paar Männer in meinem Alter bzw. Männer, die sich vor 10-20 Jahren mit Mitte 40-50 haben operieren oder bestrahlen lassen.
Und ich hoffe... es sind ein paar hoffnungsvolle Erfahrungen dabei.
Alle anderen... auch den Newbies hier wünsche ich von Herzen gut endendes 2026 und: Toi, toi, toi
LG
Patrick
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