Hallo ich bin jetzt seit 1.12 .25 neu in diesem Forum . Mann..... ihr wirbelt hier mit Begriffen und Werten herum- bitte VERSTÄNDLICHE Antworten für Neulinge -- DANKE . Also ganz einfach - 78 Jahre PSA immer unter 4 jetzt plötzlich 10 und bei der Nachkontrolle nach einem halben Jahr schon PSA bei 24 . Genau PSA : 24,50 ug/l PSA F 8.o8 ug/l das ist PSA-R: 0.33 kA. Puhh jetzt habe ich einen mpMRT Termin gemacht da mir das unheimlich ist. Meine Ärztin meinte gutartig.... was meint ihr ?
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Mein KI hat schon Vorschläge -- biite auch Betroffene Menschen - was da sinnvoll ist
Hier das KI
Ausführliche Übersicht zu Prostata-Behandlungen
(„von TURP bis CyberKnife“) — kompakt, aber sehr detailliert
Ich habe für diese Übersicht die aktuellen Leitlinien und Übersichtsartikel (EAU, AUA/NCCN, NHS u. a.) herangezogen; wichtige Aussagen sind am Ende jeweils zitiert. Wenn du zu einer bestimmten Therapie mehr Details (Ablauf, Erholungszeit, Rekonvaleszenz-Tipps, Studienzahlen) möchtest, sag’s — ich schreibe es dir gern noch ausführlicher.
Kurze Einordnung: zwei verschiedene Krankheitsbereiche
Benigne Prostata-Vergrößerung / LUTS (BPH) — Beschwerden beim Wasserlassen (Häufigkeit, Schwacher Strahl, Restharn). Ziel: Entlastung der Harnröhre / Verbesserung des Harnflusses.
Prostatakarzinom (PCa) — bösartiger Tumor; Therapiewahl richtet sich nach Tumor-Risiko (Niedrig/Intermediate/Hoch), Lebenserwartung, Begleiterkrankungen und Patientenwunsch.
(Die folgenden Therapien sind jeweils gekennzeichnet, ob sie bei BPH, PCa oder beidem eingesetzt werden.)
A. Behandlungen bei BPH (symptomatische Prostatavergrößerung)
1. Medikamentöse Therapie (konservativ)
Alpha-Blocker (z. B. Tamsulosin): entspannen die glatte Muskulatur der Prostata/Harnblase → schnelle Besserung der Symptome.
5-Alpha-Reduktase-Hemmer (Finasterid, Dutasterid): verkleinern die Drüse langsam (Monate), geeignet bei größeren Prostata-Volumina.
Kombinationstherapie möglich.
Vorteil: nicht-invasiv; Nachteil: Nebenwirkungen (Libido, Erektionsstörungen, sexuelle Funktion).
(Leitlinien: AUA/EAU.)
American Urological Association+1
2. TURP — Transurethrale Resektion der Prostata (invasiv; „Goldstandard“ lange Zeit)
Indikation: moderate-schwere LUTS, medikamentenversager, Komplikationen (Harnverhalt).
Verfahren: Resektion über die Harnröhre mit elektrischer Schlinge; entfernt zentraltumorales Gewebe.
Ergebnis: gute Symptomreduktion, Verbesserung des Qmax.
Risiken/Nebenwirkungen: Blutung, Infektion, retrograde Ejakulation (häufig), kurzfristig Harnverhalt, sehr selten TUR-Syndrom (bei älteren Systemen). Erholungszeit: kurz-stationär (1–3 Tage).
TURP ist weiterhin ein Standardverfahren, wird aber bei sehr großen Prostatavolumina oft durch andere Techniken ersetzt.
American Urological Association
3. HoLEP (Holmium-Laser Enukleation of the Prostate)
Verfahren: Laser-Enukleation des Adenoms, Transurethral Entfernung wie eine „Enukleation“; auch bei großen Prostatae geeignet.
Vorteile: Blutungsarm, effektiv bei großen Drüsen, gutes Langzeitresultat (Äquivalent oder besser als TURP).
Nachteile: spezielle Ausbildung nötig, ggf. längere OP-Zeit.
PMC+1
4. Aquablation
Roboterunterstützte, wasserjet-basierte Resektion; sachgerecht für mittlere-große Prostatae. Vorteil: gezielte Gewebsentfernung; noch nicht überall breit etabliert.
5. Minimally Invasive Surgical Therapies (MIST)
UroLift / Prostatic Urethral Lift (PUL): kleine Implantate spreizen die seitlichen Prostatateile auf; Vorteil: Erhalt der Sexualfunktion (geringere retrograde Ejakulation). Geeignet bei mittelgroßen Prostatae ohne mediane Leiste.
Rezūm (Wasser-Dampf-Ablation): thermische Zerstörung mit Wasserdampf; ambulant, erhaltende Sexualfunktion.
Prostate Artery Embolisation (PAE): interventionelle Radiologie, Embolisation der Arterien → Volumenreduktion; vorteilhaft bei Hochrisiko-Patienten, evidenzbasiert aber noch in Entwicklung.
TUVP / TUNA / microwellenverfahren: teils veraltet, teils noch selektiv eingesetzt.
MIST-Verfahren: geringere Erholungszeit, bessere Erhaltung sexueller Funktion, teilweise geringere Effektstärke oder noch weniger Langzeitdaten im Vergleich zu TURP/HoLEP.
American Urological Association+1
B. Behandlungen beim Prostatakarzinom (lokalisiert bis metastasiert)
Wichtiger Punkt: bei vielen Patienten mit niedrigem Risiko ist active surveillance eine sehr sinnvolle Option — also engmaschige Kontrolle statt sofortiger Behandlung. Entscheidung abhängig von PSA, Gleason-Score (ISUP-Grading), MRI-Befund, Lebenserwartung.
Cloudfront+1
1. Active Surveillance (AS)
Für wen: sehr niedriges / niedriges Risiko (z. B. Gleason 6), geringe Tumorlast, ältere Patienten.
Was: regelmäßiges PSA, digitale Rektaluntersuchung (DRU), wiederholte Biopsien und/oder mpMRI.
Ziel: Überbehandlung vermeiden; Therapie nur bei Progress.
Cloudfront
2. Radikale Prostatektomie (RP) — offen, laparoskopisch, robotisch
Indikation: kurativ bei lokalisiertem PCa, besonders in jüngeren, fitten Patienten.
Varianten: offene retropubische, laparoskopisch, robotisch-assistiert (DaVinci).
Ergebnisse: sehr gute onkologische Kontrolle bei lokalisierten Tumoren; Nebenwirkungen: Inkontinenz (meist Besserung über Monate), erektile Dysfunktion (Nerven-schonende Techniken möglich, aber nicht garantiert).
Lymphadenektomie je nach Risiko.
Cloudfront
3. Strahlentherapie (Radiotherapie)
a) Konventionelle externe Strahlentherapie (EBRT / IMRT / VMAT)
Behandlung über mehrere Wochen (z. B. 37–40 Fraktionen historisch), moderne Techniken schonen Nachbarorgane.
Oft kombiniert mit Hormontherapie (ADT) bei intermediate/high risk.
Prostate Cancer UK+1
b) Hypofraktionierung / Kurzfristige Schemata / SBRT (z. B. CyberKnife)
CyberKnife ist ein markenbezeichnendes System für stereotaktische Bestrahlung (SBRT): sehr präzise, hohe Dosis in wenigen Sitzungen (z. B. 5 Fraktionen).
Vorteile: kurze Behandlungsdauer, gute lokale Kontrolle bei Low-/Intermediate-Risk; teilweise geringere Inkontinenz und erektile Dysfunktion im Vergleich zu OP (Studien unterschiedlich). Mögliche leichte Zunahme von rektalen Beschwerden bei manchen Protokollen.
Eignung: meist bei lokalisiertem Tumor, mit Abwägung gegenüber OP bei Patientenwunsch/Komorbiditäten.
aihta.at+1
c) Brachytherapie (Seed-Implantation / HDR-Brachytherapy)
Low-dose-rate (LDR): radioaktive Seeds (I-125) werden in die Prostata implantiert.
High-dose-rate (HDR): temporäre Katheter-Placement und hochdosierte Bestrahlung.
Vorteile: hohe lokale Dosis, kurze Behandlungsdauer, gute Kontrolle bei geeigneten Patienten. Risiken: Reizungen der Harnröhre, Harnverhalt, erektile Dysfunktion.
Cloudfront
4. Hormontherapie / Androgendeprivationstherapie (ADT)
Zweck: Tumorwachstum hemmen (androgenabhängig). Einsatz bei metastasiertem PCa, als neoadjuvante/adjuvante Therapie zur Strahlentherapie bei intermediate/high risk.
Formen: LHRH-Analoga/Antagonisten, Antiandrogene.
Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Libido-/Erektionsverlust, Osteoporose, metabolische Effekte.
Cloudfront
5. Fokale Therapien (zunehmend relevant)
HIFU (High-Intensity Focused Ultrasound): thermische Zerstörung fokaler Tumorherde; Ziel: schonende Therapie mit Erhalt von Funktion.
Irreversible Elektroporation (NanoKnife): experimenteller, nicht-thermischer Zelluntergang.
Fokal-Hysterectomy / Focal Cryoablation: Vereisung lokaler Herde.
Fokale Therapien sind attraktiv zur Funktions-Erhaltung, Langzeit-Onkologie-Daten sind noch limitiert; sorgfältige Patientenauswahl wichtig.
aihta.at+1
6. Salvage-Therapien (bei lokalem Rezidiv)
Salvage-Prostatektomie, Salvage-Radiotherapie (wenn nach OP PSA steigt), Fokale Wieder-Behandlung je nach Lokalisation und Vorbehandlung. Leitlinien geben detaillierte Indikationen.
Cloudfront
7. Systemische Therapien bei metastasiertem / kastrationsresistentem PCa
Chemotherapie (Docetaxel, Cabazitaxel), androgenrezeptor-gerichtete Medikamente (Enzalutamid, Abirateron), PARP-Inhibitoren bei bestimmten Mutationen, Immuntherapien (begrenzt) und radioligand therapy (z. B. Lutetium-177-PSMA) für fortgeschrittene Fälle.
Diese Bereiche entwickeln sich schnell — Leitlinien 2024/2025 sind hier richtungsweisend.
nccn.org+1
C. Vergleich, Indikationen & Auswahlkriterien — wie wählt man die richtige Therapie?
Wichtige Entscheidungsfaktoren:
Diagnose & Staging: PSA, Biopsie (Gleason/ISUP), mpMRI, klinisches Staging.
Risikokategorie: Low / Intermediate / High (verschiedene Klassifikationssysteme: D’Amico, CAPRA, Cambridge Prognostic Groups).
Alter & Lebenserwartung: Active surveillance bei niedrigem Risiko und begrenzter Lebenserwartung oft sinnvoll.
Komorbiditäten & OP-Fähigkeit: operative Risiken vs Strahlentherapie-Optionen.
Nebenwirkungs-Prioritäten des Patienten: z. B. Erhalt der Sexualfunktion vs Sicherheit der onkologischen Kontrolle.
Zugang & Expertise: manche Verfahren (HoLEP, CyberKnife, HIFU) erfordern spezialisierte Zentren.
Leitlinien (EAU, NCCN) empfehlen individualisierte Entscheidungsfindung im multidisziplinären Team.
Cloudfront+1
D. Häufige Nebenwirkungen / Spätfolgen (grober Überblick)
Sexualfunktion: Erektile Dysfunktion (OP > RT tendenziell höher), retrograde Ejakulation (bei TURP, viele endoskopische Eingriffe).
Miktionsprobleme: vorübergehender Harnverhalt, Drang, häufiges Wasserlassen; Inkontinenz post-Prostatektomie (meist Besserung über 6–12 Monate).
Rektale Nebenwirkungen: Durchfall, Tenesmen — vor allem bei Strahlentherapie (abhängig von Technik).
Allgemein: Blutungen, Infektionen, Thromboserisiko je nach Eingriff.
(Die genaue Häufigkeit hängt stark von Verfahren, Patientenalter, Vorerkrankungen und Zentrum ab.)
Cloudfront+1
E. Wichtige Punktzusammenfassung (Takeaways)
TURP ist weiterhin ein bewährtes Verfahren bei BPH; HoLEP bietet vergleichbare bis bessere Ergebnisse, besonders bei großen Prostataen.
American Urological Association+1
MIST-Verfahren (UroLift, Rezūm, PAE) sind schonend, haben gute Kurzfrist-Ergebnisse; Langzeitdaten sind noch in Erweiterung.
American Urological Association
Beim Prostatakarzinom: viele Optionen — von Active Surveillance über Prostatektomie bis zu Strahlentherapien (inkl. CyberKnife/SBRT) und Brachytherapie; die Wahl ist individuell und leitliniengeleitet.
Cloudfront+1
CyberKnife / SBRT ist eine etablierte Kurzzeit-Strahlentherapie mit guter lokaler Kontrolle bei lokalisiertem PCa; mögliche Vorteile bei Belastung/Erhalt von Funktion gegenüber OP in einigen Studien. Entscheidung abhängig von Zentrumserfahrung und Patientenpräferenz.
aihta.at+1
F. Quellen / Leitlinien (Auswahl der wichtigsten Referenzen)
EAU / EANM-Guidelines on Prostate Cancer (2024) — umfassende Leitlinie zu Diagnostik und Therapie.
Cloudfront
AUA Guideline — Benign Prostatic Hyperplasia (operative/medikamentöse Optionen).
American Urological Association
NHS — Prostate cancer: treatment overview (gute Patienteninfo zu Optionen).
nhs.uk
Prostate Cancer UK — External beam radiotherapy / Brachytherapy (Information zu EBRT und Modalitäten wie SBRT/CyberKnife).
Prostate Cancer UK
Randomisierte/Übersichtsarbeit: SBRT vs Prostatektomie – Patient-reported outcomes (Studienvergleich zu SBRT/CyberKnife vs OP).
ScienceDirect
Wenn du magst, kann ich jetzt gleich eines der folgenden für dich tun (sofort, hier in der Konversation):
eine tabellarische Vergleichsübersicht (Vorteile/Nachteile/Indikationen/Nebenwirkungen) aller oben genannten Verfahren — druckfertig/übersichtlich;
eine Empfehlung/Entscheidungshilfe-Checkliste (Fragen, die du mit deinem Urologen klären solltest) für die Wahl zwischen OP / SBRT / Active Surveillance; oder
tiefergehende Details zu einer einzelnen Therapie (z. B. Ablauf, Narkose, Nachsorge, Studien-Ergebnisse) — z. B. CyberKnife vs konventionelles EBRT vs Operation.
Welche dieser Optionen möchtest du als Nächstes?
Du:
bitte alle Optionen
ChatGPT:
Gern – hier bekommst du ALLE drei Optionen, die ich dir zuvor angeboten habe:
Große Vergleichstabelle aller relevanten Behandlungsverfahren (BPH + Prostatakrebs)
Umfassende Entscheidungshilfe / Checkliste für das Gespräch mit dem Urologen
Detaillierte vertiefte Beschreibungen der wichtigsten Verfahren (TURP, HoLEP, CyberKnife/SBRT, Prostatektomie, Active Surveillance)
Alles ist so strukturiert, dass du es ausdrucken oder mitnehmen kannst.
1. Große, vollständige Vergleichstabelle aller Therapieoptionen
A. Benigne Prostatahyperplasie (BPH) – Vergleich der Hauptverfahren
Verfahren Prinzip Wirksamkeit Nebenwirkungen Sexualfunktion Geeignet für Vorteile Nachteile
Medikamente (Alpha-Blocker) Muskelentspannung gut (symptomatisch, schnell) Schwindel, Müdigkeit meist erhalten leichte-mittel Beschwerden sofortiger Effekt wirkt nicht auf Verkleinerung
5-Alpha-Reduktase-Hemmer Prostataverkleinerung gut (langsam) Libido↓, ED möglich beeinträchtigt große Prostata senkt Risiko Retention/OP Wirkung erst nach Monaten
TURP Resektion sehr gut Blutung, retrograde Ejakulation retrograde Ejakulation häufig mittlere Größe Goldstandard, viele Daten stationär, einige Risiken
HoLEP Laser-Enukleation sehr gut geringere Blutung retrograde Ejakulation häufig alle Größen, auch >100 ml sehr effektiv, dauerhafte Wirkung erfahrene Zentren nötig
Aquablation Wasserstrahl-Resektion sehr gut mäßig Sexualfunktion teils besser als TURP mittel-große Prostata roboterpräzise weniger Langzeitdaten
UroLift (PUL) Implantate mittel Reizung, selten schwere NW sehr gut erhalten kleine-mittlere Prostata ohne Mittel-lappen ambulant, schnell weniger geeignet bei großen Drüsen
Rezūm Wasserdampf-Ablation gut Reizung, vorübergehender Katheter gut erhalten kleine-mittlere Prostata ambulant, schonend Wirkung verzögert
Prostata-Arterien-Embolisation (PAE) Gefäßverschluss gut selten Ischämie gut ältere, multimorbide schonend, besonders für Risikopatienten heterogene Ergebnisse
B. Prostatakarzinom – Vergleich der kurativen und palliativen Verfahren
Verfahren Prinzip Onkologische Wirksamkeit Nebenwirkungen Sexualfunktion Eignung Vorteile Nachteile
Active Surveillance Überwachung hoch bei Low-Risk geringe (PSA-Stress) vollständig erhalten Gleason 6, niedriges Volumen keine Therapie-NW psychisch belastend
Radikale Prostatektomie totale Entfernung sehr hoch Inkontinenz, ED teils erhaltbar (nerven-schonend) fit, <75 J, lokalisiert sofortige Tumorentfernung OP-Risiken, Sexualfunktion
Externe Strahlentherapie (IMRT/VMAT) Bestrahlung über Wochen sehr hoch Darm-/Harnreizungen besser als OP bei manchen alle Risikogruppen nicht-invasiv 30–40 Bestrahlungen
SBRT / CyberKnife hochpräzise Kurzzeit-RT sehr hoch geringe bis moderate Reizungen oft gut erhalten low-intermediate risk nur 5 Sitzungen, sehr präzise nicht in jedem Zentrum
Brachytherapie (Seeds/HDR) Strahlenquelle in Prostata sehr hoch Harnreizung, Verhalt gut kleine-mittlere Prostata kurze Behandlung, hohe Dosispräzision nicht geeignet bei großen Drüsen
HIFU Ultraschall-Verbrennung gut Harnverhalt möglich oft gut fokale Läsionen organerhaltend weniger Langzeitdaten
Kryotherapie Vereisung gut Fistel selten teils geschont Rezidive / fokal minimal-invasiv ED relativ häufig
Hormone (ADT) Testosteronentzug sehr hoch (palliativ) Müdigkeit, Osteoporose stark beeinträchtigt metastasiert sehr wirksam erhebliche Langzeit-NW
Chemotherapie (Docetaxel) Zellgift hoch bei metastasiert Übelkeit, Infekte — fortgeschritten Überlebensvorteil systemische NW
Lutetium-177-PSMA Radioligand sehr hoch milde-mittlere NW — metastasiert resistent gezielte Bestrahlung nur spezialisierte Zentren
2. Entscheidungshilfe / Checkliste für das Arztgespräch
Diese Fragen helfen, die passende Therapie zu finden:
A. Fragen zu Diagnostik & persönlichem Risiko
Wie ist mein Gleason/ISUP-Grad?
Wie hoch ist mein klinisches Risiko? (Low / Intermediate / High)
Befindet sich der Tumor lokal begrenzt, lokal fortgeschritten oder bereits metastasiert?
Wie schätzt der Arzt meine Lebenserwartung und Begleiterkrankungen ein?
Sind weitere Untersuchungen sinnvoll? (mpMRI, PSMA-PET/CT, Genetik)
B. Abwägung OP vs Strahlentherapie vs Active Surveillance
Welche Therapie bringt für mein Stadium die höchste Tumorkontrolle?
Wie unterscheiden sich Nebenwirkungen:
Inkontinenz
Erektionsfähigkeit
Darmprobleme
Harnröhrenverengungen
Wie lange bin ich bei jeder Methode ausgeknockt?
Welche Option schützt am besten Sexualfunktion?
Muss ich bei Strahlentherapie zusätzlich Hormontherapie nehmen?
C. Detaillierte Technik-Auswahl
Operation
Kann eine Nervenschonung gemacht werden?
Wie viele OPs macht das Zentrum pro Jahr?
Strahlentherapie (inkl. CyberKnife)
Wie sieht das Fraktionierungsschema aus?
Benötige ich ein SpaceOAR-Gel zum Rektumschutz?
Wie sind die Daten des Zentrums zur Toxizität?
Fokale Therapien
Ist mein Tumor wirklich fokal? (mpMRI + gezielte Biopsie)
Wie sind die Langzeitdaten der Methode?
D. Lebensqualität & Alltag
Wie wirkt sich jede Behandlung auf
Sexualfunktion
Kontinenz
Energielevel
Arbeitsfähigkeit
aus?
Wie schnell kann ich
wieder arbeiten
Sport machen
Fahrrad fahren?
Wie häufig sind Kontrolltermine?
3. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNGEN der Hauptverfahren
A. TURP – Transurethrale Resektion der Prostata (BPH)
Was passiert?
Prostata wird über die Harnröhre mechanisch abgetragen
elektrisch erhitzte Schlinge
Dauer etwa 60–90 Minuten
Ergebnis
Symptomverbesserung sehr gut
Jahrzehntelang Standard
Mögliche Nebenwirkungen
Retrograde Ejakulation bei 60–70 %
kurzfristige Inkontinenz
Reizsymptome für mehrere Wochen
Für wen geeignet?
Mittlere Prostatagrößen (30–80 ml)
starke Beschwerden oder Harnverhalt
B. HoLEP – Laser-Enukleation (BPH)
Was passiert?
Laser schält das innere Prostatagewebe kapselgenau heraus
Gewebe wird im Blasenraum zerkleinert und abgesaugt
Vorteile
Sehr geringe Blutung
Auch für extrem große Prostata (>100–200 ml)
Dauerhafte Ergebnisse
Nebenwirkungen
Retrograde Ejakulation häufig
kurzzeitig Reizung/Drang
C. CyberKnife / SBRT (Prostatakrebs)
Prinzip
robotische Stereotaxie
5 hochdosierte Sitzungen statt 30–40
millimetergenaue Zielverfolgung
Ergebnis
Sehr hohe lokale Kontrolle (vergleichbar mit OP oder regulärer RT)
Gute Daten bei Low-/Intermediate-Risk
Nebenwirkungen
kurzfristige Reizsymptome
Darmreizungen selten bis moderat
Sexualfunktion relativ gut erhalten
Für wen geeignet?
Lokal begrenzter Tumor
Patienten, die eine kurze Behandlung wollen
Menschen, die OP vermeiden möchten
D. Radikale Prostatektomie
Was passiert?
Entfernung der Prostata + Samenblasen
ggf. Lymphknoten
Roboterassistierte Operation häufigstes Verfahren
Vorteile
Tumor ist sofort weg
Sehr gute Information über Tumorstadium (Histologie)
Nachteile
Inkontinenz (selten dauerhaft)
Erektionsstörungen (häufig)
Einige Wochen Heilungszeit
E. Active Surveillance
Was passiert?
Keine sofortige Therapie
Regelmäßige PSA, MRI und Biopsien
Wechsel zur Therapie nur bei Progress
Vorteile
Keine Nebenwirkungen
Sexual- und Blasenfunktion bleiben voll erhalten
Risiken
Tumor kann wachsen → dann Behandlung nötig
psychische Belastung („Warten“)
F. Strahlentherapie konventionell (IMRT/VMAT)
Ablauf
20–40 Sitzungen je nach Schema
Höchste Präzision durch moderne Planung
Vorteile
Keine Narkose
Sehr gute Tumorkontrolle
Nachteile
Darmreizungen
länger dauernde Gesamtbehandlung
manchmal begleitende Hormontherapie notwendig
G. Brachytherapie
LDR Seeds
Dauerhafte kleine Strahlenquellen
Eingriff 1×
HDR
Temporäre Katheter
Sehr hohe Dosis in kurzer Zeit
Vorteile
Extrem präzise
Wenig OP-Risiko
Nachteile
Reizsymptome teilweise stärker
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Hallo Ältergewordener,
Bevor du dich mit den Krebs-Behandlungs-Alternativen, überfrachtet muss klar sein was den PSA-Anstieg verursacht.
Falls deine Ärztin Recht hat, mit der gutartige Vergrößerung, wäre wohl Finasterid das Medikament der Wahl. Allerdings ist PSA 24 auch ein Wert, bei dem ich um Klarheit zu haben, eine Biopsie (durch den Damm) bevorzugen.
Alles Gute,
Karl
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Das MRT wird zeigen, ob ein Tumor in der Prostata wahrscheinlich ist. Ist er auf Grund dieser Untersuchung wahrscheinlich, wird man eine Biopsie machen. Bei der Untersuchung der Biopsieproben durch einen Pathologen wird festgestellt, wie aggressiv der Tumor ist. Er wird dann in entsprechende Agressivitäts-Klassen nach Gleason eingeteilt. Danach richtet sich dann wieder die anschließende Behandlung.
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Volle Zustimmung! Wurde eigentlich schon mal auf eine Prostataentzündung getestet?Zitat von Georg_ Beitrag anzeigenDas MRT wird zeigen, ob ein Tumor in der Prostata wahrscheinlich ist. Ist er auf Grund dieser Untersuchung wahrscheinlich, wird man eine Biopsie machen. Bei der Untersuchung der Biopsieproben durch einen Pathologen wird festgestellt, wie aggressiv der Tumor ist. Er wird dann in entsprechende Agressivitäts-Klassen nach Gleason eingeteilt. Danach richtet sich dann wieder die anschließende Behandlung.
VG
AchimMeine PCa-Geschichte: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=494
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Moin!Zitat von Georg_ Beitrag anzeigenDas MRT wird zeigen, ob ein Tumor in der Prostata wahrscheinlich ist. Ist er auf Grund dieser Untersuchung wahrscheinlich, wird man eine Biopsie machen. Bei der Untersuchung der Biopsieproben durch einen Pathologen wird festgestellt, wie aggressiv der Tumor ist. Er wird dann in entsprechende Agressivitäts-Klassen nach Gleason eingeteilt. Danach richtet sich dann wieder die anschließende Behandlung.
👍
mfg hans
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Von den drei Erklärungsmöglichkeiten zu dem PSA-Anstieg – Prostatakrebs, Prostatavergrößerung und Prostata-Entzündung – würde ich angesichts des schnellen Anstiegs auch am ehesten auf eine Prostata-Entzündung (Prostatitis) tippen. Entscheidend ist aber, was die Ärzte finden, nicht, was wir meinen.
Wenn Du aber schon am Literatursammeln bist, dann kannst Du Deiner Sammlung noch zwei weitere Sachen hinzufügen. Klicke oben auf dieser Seite auf "Wichtige Links zum Thema Prostatakrebs", lade Dir das "Basiswissen" und das "Abkürzungsverzeichnis" herunter und schau, ob Du davon etwas gebrauchen kannst.
Ralf
P.S.: Eine Name, mit dem man Dich ansprechen könnte, wäre auch nicht schlecht. "Älterwerder" ist ein bisschen sperrig.
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Moin!Zitat von RalfDm Beitrag anzeigenEntscheidend ist aber, was die Ärzte finden, nicht, was wir meinen.
👍
mfg hans
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OH OH beide falsch gewürfelt --- es sieht sehr viel schlimmer aus. 5 mit Knochenmetastasen und Lymphknotenmetastasen. Um zu sehen wie weit im Körper fortgeschritten wurde sofort noch ein CT gemacht. Auch an den Rippen kleine 7mm ua. Da einzig positive ist das Leber und Lunge noch sauber sind.
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Du hast leider einen metastasierten, (sehr wahrscheinlich) hormonsensitiven Prostatakrebs, Abkürzung mHSPC. Und wenn Du mit diesen Stichworten die KI befragst oder die oben schon genannten Informationsmöglichkeiten nutzt, wirst Du feststellen, dass es verschiedene Behandlungsansätze gibt, die nicht unwesentlich auch von Deinem Gesundheitszustand und Deinen Präferenzen abhängen, aber auch von weiteren Faktoren, die noch festzustellen sind, wie z.B. die Aggressivität des Tumors. Deshalb wird vermutlich noch eine Biopsie erfolgen.
Basis der palliativen Therapie (Ziel: Tumorwachstum verzögern, Ausbreitung hemmen, Lebensqualität erhalten) wird sicher die Androgenentzugstherapie (ADT) sein, wahrscheinlich kombiniert mit einer NHT (Neue Hormontherapien) - wieder zwei Begriffe, mit denen Du Dich im Vorfeld des Gespräches schon vertraut machen kannst. Das wäre das, was Georg oben erwähnte.
Es wird auch darum gehen, welche Beschwerden Du ggfs. hast und ob deshalb einzelne Metastasen gezielt therapiert werden sollten.
Deine Präferenzen spielen insofern eine Rolle, weil sich gezeigt hat, dass eine frühzeitige Therapieintensivierung bereits im hormonsensitiven Stadium (d.h. die Krebszellen reagieren auf Testosteronentzug) Überlebensvorteile hat, hier gilt es dann die stärkeren Nebenwirkungen abzuwägen. Ein Beispiel wäre eine Dreifachtherapie aus ADT, NHT und Chemotherapie.
Ich halte meine Ausführungen bewusst allgemein, da Du um "VERSTÄNDLICHE Antworten für Neulinge" gebeten hast.
Leider ist das Thema komplex, und Du wirst nicht darum herum kommen, Dich weiter zu informieren. Wertvolle Informationen kannst Du auch in diesem Forum unter "Fortgeschrittener Prostatakrebs" finden, wenngleich vielleicht ein Einstieg bei weniger komplexen Webseiten wie z.B. hier zunächst leichter verdaulich ist. Dazu sei auch nochmal ausdrücklich auf das oben unter "Wichtige Links zum Thema Prostatakrebs" verlinkte "Basiswissen" hingewiesen, das macht vieles leichter. Und bei Verständnisfragen helfen hier alle gern.
Ich wünsche Dir alles Gute!Grüße aus dem Norden
Thomas
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