Hallo,
Leider hat es meinen Papa (68) auch erwischt.
Papa hatte schon vor längerer Zeit einen PSA-Wert von 18,29. Damals hieß es, seine Prostata wäre chronisch entzündet. Er hatte PI-RADS 2.
Papa bekam Proscar, worauf der PSA-Wert auch wieder sank.
Dann erlitt Mama ein Rezidiv ihrer Brustkrebserkrankung (die Erstdiagnose war bereits 2012), bekam Metastasen und starb.
Dieser Verlust nahm Papa sehr mit. Geplante Untersuchungen fanden daher verspätet statt.
Vor einer Woche ließ Papa beim Hausarzt den PSA-Wert wieder messen. Er betrug 119!
Papa wollte einen Termin beim Urologen ausmachen. Dieser sagte, er solle gleich ins Krankenhaus nach Steyr (wir wohnen in Österreich) fahren.
Der dortige Urologe machte eine Tastuntersuchung. Das Ergebnis war höchst suspekt.
Der Urologe im Krankenhaus war auch entsetzt über den hohen PSA-Wert und meinte, eigentlich hätte schon damals bei dem PSA-Wert von 18,29 mehr unternommen werden sollen.
Anscheinend war der frühere Urologe schlampig!!!
Papa hat manchmal Probleme beim Wasserlassen und leichte Rückenschmerzen, ansonsten wirkt er gesund.
Am Donnerstag kommt er zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Er bekommt folgende Untersuchungen: MR der Prostata, CT Staging, Knochenscan und eventuell PSMA PET/CT.
Je nachdem, wie schlecht die Ergebnisse ausfallen, kann es sein, dass er dann gleich dortbleiben muss.
Eventuell wird er auch ans KUK in Linz überwiesen.
Knochenmetastasen scheinen, so wie ich das verstehe, wahrscheinlich.
Wir (ich bin Studentin und wohne bei Papa) sind sehr verzweifelt.
Bei Mama hatte man damals die Hoffnung, aus dem Brustkrebs mit Knochenmetastasen eine chronische Erkrankung zu machen. Schließlich starb sie ca. 1 Jahr nach Auftreten der ersten Knochenmetastasen!
In Papas Familie gab es weder Prostatakrebs- noch Brustkrebsfälle. Seine Eltern wurden beide über 90!
Ich bin seit einer Woche am Recherchieren und versuche, Papa zu unterstützen.
Die Informationen sind teils widersprüchlich.
Anscheinend könnte Papa aber gut auf Hormon- und/oder Chemotherapie ansprechen, weil er noch nicht vorbehandelt ist?
Ich habe auch über gute Erfolge mit Lutetium gelesen sowie mit Actinium, das in Österreich derzeit leider nur privat und nicht auf Kasse verfügbar ist.
Papa nimmt schon länger einiges an Nahrungsergänzungsmitteln: Zink, Selen, Vitamin C, Vitamin D3 und Fischöl.
Zudem habe ich ihm Granatapfelsaft besorgt.
Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit Knochenmetastasen hat und vielleicht sogar schon länger damit lebt?
Sind hier vielleicht auch Österreicher unterwegs?
Papa und ich überlegen, wo er die beste Behandlung kommt (Das AKH ist wahrscheinlich keine Option, anscheinend kommt man dort als Nicht-Wiener kaum rein.).
Eventuell erwägen wir, nach Vorliegen aller Befunde eine Zweitmeinung bei den Elisabethinen einzuholen.
Kennt sich da jemand aus? Sind wir auf einem guten Weg?
Ich hoffe auf Ratschläge und Austausch!
Leider hat es meinen Papa (68) auch erwischt.
Papa hatte schon vor längerer Zeit einen PSA-Wert von 18,29. Damals hieß es, seine Prostata wäre chronisch entzündet. Er hatte PI-RADS 2.
Papa bekam Proscar, worauf der PSA-Wert auch wieder sank.
Dann erlitt Mama ein Rezidiv ihrer Brustkrebserkrankung (die Erstdiagnose war bereits 2012), bekam Metastasen und starb.
Dieser Verlust nahm Papa sehr mit. Geplante Untersuchungen fanden daher verspätet statt.
Vor einer Woche ließ Papa beim Hausarzt den PSA-Wert wieder messen. Er betrug 119!
Papa wollte einen Termin beim Urologen ausmachen. Dieser sagte, er solle gleich ins Krankenhaus nach Steyr (wir wohnen in Österreich) fahren.
Der dortige Urologe machte eine Tastuntersuchung. Das Ergebnis war höchst suspekt.
Der Urologe im Krankenhaus war auch entsetzt über den hohen PSA-Wert und meinte, eigentlich hätte schon damals bei dem PSA-Wert von 18,29 mehr unternommen werden sollen.
Anscheinend war der frühere Urologe schlampig!!!
Papa hat manchmal Probleme beim Wasserlassen und leichte Rückenschmerzen, ansonsten wirkt er gesund.
Am Donnerstag kommt er zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Er bekommt folgende Untersuchungen: MR der Prostata, CT Staging, Knochenscan und eventuell PSMA PET/CT.
Je nachdem, wie schlecht die Ergebnisse ausfallen, kann es sein, dass er dann gleich dortbleiben muss.
Eventuell wird er auch ans KUK in Linz überwiesen.
Knochenmetastasen scheinen, so wie ich das verstehe, wahrscheinlich.
Wir (ich bin Studentin und wohne bei Papa) sind sehr verzweifelt.
Bei Mama hatte man damals die Hoffnung, aus dem Brustkrebs mit Knochenmetastasen eine chronische Erkrankung zu machen. Schließlich starb sie ca. 1 Jahr nach Auftreten der ersten Knochenmetastasen!
In Papas Familie gab es weder Prostatakrebs- noch Brustkrebsfälle. Seine Eltern wurden beide über 90!
Ich bin seit einer Woche am Recherchieren und versuche, Papa zu unterstützen.
Die Informationen sind teils widersprüchlich.
Anscheinend könnte Papa aber gut auf Hormon- und/oder Chemotherapie ansprechen, weil er noch nicht vorbehandelt ist?
Ich habe auch über gute Erfolge mit Lutetium gelesen sowie mit Actinium, das in Österreich derzeit leider nur privat und nicht auf Kasse verfügbar ist.
Papa nimmt schon länger einiges an Nahrungsergänzungsmitteln: Zink, Selen, Vitamin C, Vitamin D3 und Fischöl.
Zudem habe ich ihm Granatapfelsaft besorgt.
Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit Knochenmetastasen hat und vielleicht sogar schon länger damit lebt?
Sind hier vielleicht auch Österreicher unterwegs?
Papa und ich überlegen, wo er die beste Behandlung kommt (Das AKH ist wahrscheinlich keine Option, anscheinend kommt man dort als Nicht-Wiener kaum rein.).
Eventuell erwägen wir, nach Vorliegen aller Befunde eine Zweitmeinung bei den Elisabethinen einzuholen.
Kennt sich da jemand aus? Sind wir auf einem guten Weg?
Ich hoffe auf Ratschläge und Austausch!
. Find ich jedenfalls klasse dass du dich so für deinen Papa schlau machst. Scheinst ja noch jung zu sein wenn du studierst.
Kommentar