Wenn du eine "normale" OP machen würdest, so würden beide Tumore in der Prostata entfernt und das Problem mit der Harnröhre wäre auch gleich mit behoben, wenn du das vor der OP mit dem operierenden Arzt besprichst.
Dein Urologe hat wohl ein HIFU Gerät? Die Harnröhrenbehandlung ist eine TURP und diese hat das Problem, dass die Harnröhre danach meist stark vernarbt und sie nach einiger Zeit wieder zu ist. Nur eine Prostatahälfte zu behandeln, wenn man weiß, dass die andere auch befallen ist, halte ich für keine gute Idee. Vielleicht willst du ja noch 90 werden. Mit HIFU wird oft nur eine Prostatahälfte behandelt, aber nicht, wenn man weiß, dass die andere Seite auch befallen ist. IRE würde ich auch nicht machen, da wird vielfach die Harnröhre mit verletzt und es kommt zum Harnverhalt. Jedenfalls war es so bei den Patienten, die ich kenne.
Erst good news dann bad news.
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Nicht so gut verlaufen.
Hatte gestern das gespräch mit dem Urologen bez.IRE Behandlung.
Zuerst lies er mich eine Pinkeltest machen wobei er feststellte dass wohl vorab es wichtig währe die Harnröhre zu mit Greenlight zu bearbeiten.
Zugegeben habe ich leichte Probleme und meine Prostata ist auch etwas vergrößert (85ml).
Er schlug nun vor nach der Harnröhrenbehandlung.
Danach die Befallenen Areale mit HIU zu behandeln.
Er erklärte mir dass ich 2 Tumore habe .Einen agressiven rechts / und links einen 1mm großen Tumor.mit 6.
Mit HIFU soll der Größere zerstört und bei dem Kleinen abzuwarten ob eine Behandlung überhaupt nötig ist da ich schon 76 bin.
Bin jetzt total verunsichert.Vielleicht sind ja da noch weitere Stellen die noch weitgehend unentdeckt sind ?
Was meint Ihr ?Bin jetzt sehr verunsichert
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betr. Martini Klinik.Hast recht.Die bieten nur HIFU an. IRE wird in der BRD in 5 Kliniken angeboten
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Ich habe gelesen dass IRE in USA zugelassen ist als Behandlungsverfahren.Ein Freund aus LA hat für mich rechechiert und mir bestätigt das es dort mehr praktiziert wird als in Deutschland.Ich möchte eigentlich nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Bin der Meinung wenn führende Kliniken so etwas anbieten müßte es schon Sinn machen.
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Dass die Martini Klinik IRE anbietet bezweifle ich, zumindest finde ich dazu nichts auf der website. Stell doch dazu bitte mal einen Link ein…
IRE macht bei klar begrenzten und kleinen Tumoren Sinn.
LG
Wolfgang
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Nach meinem Wissensstand ist die IRE in den USA nicht der Standard, sondern wird dort auch nur in ein paar Spezial(Privat)Kliniken angeboten. Auch in den USA werden bei jüngeren Patienten eher RPEs durchgeführt, bei älteren eher Bestrahlung. Natürlich unter Berücksichtigung anderer Faktoren (andere Krankheiten usw). Ansonsten ist dort auch AS schwer im Kommen. Andere Behandlungsarten (uA IRE) machen weniger als 5% aus.Zitat von smartie60 Beitrag anzeigenIch weiss dass IRE wohl um die 20 000 € kostet und wahrscheinlich selbst bezahlen muss.Möchte jedoch den weg mit den wenigsten Nebenwirkungen gehen.Dieses Verfahren ist in den USA seit Jahren standard und weißt dort eine hohe Erfolgsqoute auf. In Deutschland gibt es 5 Kliniken die diese Behandlung durchführen.Neu mit dabei ist auch die Martini Klinik in Hamburg.Das macht mir schon Hoffnung.
Quelle ist uA die Seer-Datenbank sowie weitere urologische Seiten. Das soll die IRE nicht herabwürdigen sondern dient nur als Hinweis.
VG
Achim
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Bei einem so wie es sich darstellt noch recht lokal begrenztem Tumor mit "nur" Gleason 7 gibt es ja mehr Möglichkeiten als Op, ext. Bestrahlung und IRE. OP würde ich hier streichen wenn ich an der Stelle wäre..Tendenziell würde ich mich hier auch in Richtung Bestrahlung orientieren, denke LDR oder HDR Brachy wären hier ganz interessant (in Verbindung mit "normaler" Bestrahlung die ja dann in geringerer Dosis erfolgen kann) oder eine Protonentherapie. Aber die wird eher für jüngere patienten mit Risiko (Abgrenzung umliegendes Gewebe etc.) infrage kommen wenn man Hochpräzision braucht.
Die IRE wäre mir angesichts der Kosten und der noch geringen Ausbreitung hierzulande eher kein Favorit.
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Ich weiss dass IRE wohl um die 20 000 € kostet und wahrscheinlich selbst bezahlen muss.Möchte jedoch den weg mit den wenigsten Nebenwirkungen gehen.Dieses Verfahren ist in den USA seit Jahren standard und weißt dort eine hohe Erfolgsqoute auf. In Deutschland gibt es 5 Kliniken die diese Behandlung durchführen.Neu mit dabei ist auch die Martini Klinik in Hamburg.Das macht mir schon Hoffnung.
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Die IRE ist sehr teuer und wird nicht von der Krankenkasse, auch nicht privaten, bezahlt. Nicht alle Werbeversprechen im Internet treffen auch so ein.
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Moin!Zitat von smartie60 Beitrag anzeigenLeider hat mit meinurolgo nichts erklärt nur dass ich krebs habe und 2 Optionen .
Strahlen oder Schneiden.Bin daher selbst am suchen was wohl das beste für mich ist.
Bin 76 Jahre alt .Habe einen PSA wert von 6,4 und glaeson 7 3,4 + 4,3 .
Nächste woche habe ich einen termin in einer Klinik für IRE und hosse mal dasss ich dafür geignet bin.
Wenn jetzt aber, weshalb auch immer, später doch noch eine OP erforderlich werden sollte, stellt sich die Frage, ob dann, nach einer Bestrahlung, noch nervenschonend operiert werden kann.
Dann, was macht die Bestrahlung langfristig mit der Blase und mit dem Darm, in dem Bereich.
Das sollte auf jeden Fall hinterfragt werden.
Ich, ebenfalls 76 Jahre, habe für mich entschieden, keine Bestrahlung, sondern eine OP.
Eine 80 g schwere, 5,7 x 6,2 x 4,8 cm große Prostata mit einem Volumen von 82 ml
Bei meiner letzten Biopsie waren 3 von 10 Stanzen positiv: zu 20%; zu 10%; <5%.
Ich bin/war ppT2c, letzter PSA 8+, Gleason 3(97%)+4(3%)=7, maximaler Tumordurchmesser 20 mm, pNO (0/12) , LO, VO, RO
Viel Glück und Genesungswünsche!
mfg hans
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Bitte um Entschuldigung .Es waren wohl 15 stanzen.Leider hat mit meinurolgo nichts erklärt nur dass ich krebs habe und 2 Optionen .Strahlen oder Schneiden.Bin daher selbst am suchen was wohl das beste für mich ist.
Bin 76 Jahre alt .Habe einen PSA wert von 6,4 und glaeson 7 3,4 + 4,3 . Nächste woche habe ich einen termin in einer Klinik für IRE und hosse mal dasss ich dafür geignet bin.
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Wenn 15 Proben eingesandt wurden, so wurden auch 15 Stanzen gemacht. Nur 3 Stanzen wäre auch viel zu wenig gewesen, in der Regel werden 12 gemacht, manchmal auch mehr.
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habe nun nach langer Zeit auch die Rechnung von der Biopshie bekommen.
Was ich nicht verstehe dass laut Labor 15 proben zur Begutachtung eingesandt wurden obwohl nur 3 Stanzen gemacht wurden-Kann mir da jemand weiterhelfen ?
Das Krankenhaus welches die Biophsie gemacht noch das Labor Konnte mir da weiterhelfen.
Habe am montag einen termin in einer Uniklinik über weitere Massnahmen.
Werde berichten
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von den 3 stanzen waren 2 postive . Eine mit 1.2 mm und einem mit 2 mm.alles andere war ohne Befund
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Es waren 3 Stanzen .Davon waren 2 positiv.Habe jetzt einen Freund der das ganze analysiert und mit die wichtigen Daten von der Biophie lesen kann und werde das wichtige hier am Feiertag einstellen.
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