Pfeifer Protokolle... Sitosterol Erfahrungen?

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  • hope71
    Benutzer
    • 08.01.2026
    • 11

    #1

    Pfeifer Protokolle... Sitosterol Erfahrungen?

    Hallo,
    ich befinde mich noch in der Entscheidungsfindung welche kurnative Therapie für mich die erste Wahl ist.
    Um keine Zeit zu verschwenden, wurde mir über Umwege als komplementäre Medizin / Unterstützung von Heilbehandlungen
    Integrative Cance Care (Pfeifer Protokolle empfohlen).

    Ich habe nun einmal die dortige Erstberatung genutzt und mit dem "Chef" selbst, Herrn Prof.Dr.Dr.med Ben Pfeifer Kontakt.
    Eins vorneweg: Er ist sehr nett und hat sich auch wirklich Zeit genommen.
    Aber es läuft am Ende ja Ende dann doch darauf hinaus, sehr viele und sehr teure Nahrungsergänzungsmittel und anders zu nehmen.
    Ich schätze die Kosten auf weit über 1000 € im Monat.

    Ich habe jetzt nochmal Nachricht bekommen von Prof.Dr.Dr.med Ben Pfeifer.
    Er würde mir bis zur Behandlung mittels diverser Nahrungsergänzungsmittel (u.a. Curcumin, Immunsystemstimmulierende Mittel) und einen Sitosterol Mix empfehlen.
    Gerade letzteres (oder in Kombination) soll signifikant den PSA Wert senken und sogar teils den Zelltod zirkulierender Zellen im Blut (Apoptose) einleiten.
    Kostet aber wie gesagt ein Haufen Geld... und ein anderer User hier im Forum sollte ja sogar vor seiner OP Nahrungsergänzungsmittel (mit Granatapfel) absetzen,
    weil diese das Gewebe verändern und der Operateur dann ein verändertes Bild vorfindet.

    Außerdem sollen laut Prof. Pfeifer am besten noch Laborwerte geholt werden mit Markern, die im jetzigen Zustand wohl eher unüblich sind und die ja auch durch andere Einflüsse erhöht sein können, wie z.B. Entzündungen, Stress, etc.
    Neben da wohl auch anfallenden Kosten habe ich die Befürchtung, dass erhöhte Werte dann mich zusehends beunruhigen und zu falschen Schlussfolgerungen führen,
    wie z.B. dass der Prostatatumor sich ggf. bereits genetisch weiterentwickelt zu einem neuroendokrinem Tumor (NET).
    So nach dem Motto: Wer viel fragt, bekommt viele Antworten... die aber wiederum mehr Fragen offen lassen als beantworten.
    Folgende Laborwerte sollen genommen werden:

    1. Testosteron (als Ausgangspunkt, 2. PSA (als Ausgangspunkt), 3. Zink, 4. Selenium, 5. Prolaktin
    .. und die Tumormarker: 6. CEA (CarzinoembryonalesAntigen), 7. NSE (Neuronenspezifische Entlasse) und 8. CgA (Chromogranin A)

    Frage:
    Hat jemand schon Erfahrungen mit einer Sitosterol Kur... oder mit anderen der oben genannten Parametern?

    LG

    Patrick
    ​​




  • Barnold
    Benutzer
    • 14.05.2018
    • 1133

    #2
    Lieber Patrick,
    nur zu den Laborwerten kann ich Dir was sagen.
    Testosteron ist wichtig, weil die Prostatakrebszellen mehr oder weniger davon leben.
    PSA zum verfolgen der Tumorentwicklung
    Zink und Selen sind sogenannte Spurenelemente, keine Ahnung was die speziell im Zusammenhang mit Prostatakrebs bringen sollen
    Prolaktin, ein Mangel deutet beim Mann auf Libidoverlust hin.
    CEA ist ein Tumormarker der eher speziell für Darm-, und weniger spezifisch für Lungen-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs gemessen wird
    NSE und CGA sind Marker für eine eventuelle Wandlung eines Adeno- in ein neuroendokrines Karzinom.
    Meiner Meinung nach brauchst Du jetzt erst mal nur PSA und Testosteron.
    Und noch ein Wort von Landsmann zu Landsmann, in Homburg bist Du sicher nicht in den schlechtesten Händen.
    Alles Gute
    Arnold (auch Saarländer)
    Mein Bericht: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=875

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    • Wäller67
      Benutzer
      • 17.09.2024
      • 196

      #3
      Hallo,

      ich habe mit hochkonzentrierten Brokkoli Kapseln es auch geschafft, den PSA Wert von über 8 auf knapp 5 zu senken. Die Wirkung ist auch in Studien nachgewiesen worden, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass es den Wachstum von Krebszellen signifikant mindert. Ich bin damals auch eher von einem entzündungsmäßigen Hintergrund ausgegangen und weil der behandelnde Urologe gar nichts gemacht hat, habe ich die Kapseln genommen.
      Hatte jahrelang eine chronische Prostatitis und die waren eine gute Alternative zu Antibiotika.
      Nur wurde bei mir wie bei Dir ein PCa daraus, habe die OP gewählt, weil damit auch die Probleme der Prostatitis erledigt sind. Allein schon der Harnstrahl war wesentlich besser nach der OP, der wurde schon unter der Entzündung immer schlechter und dagegen hilft keine Bestrahlung.

      Gruß Armin

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      • hope71
        Benutzer
        • 08.01.2026
        • 11

        #4
        Hi Arnold,
        sag' mal... es gibt ja echt nichts, was Du an Experimenten neben den "Goldstandards" nicht probiert hast.
        Musstest Du die Nanoknife OP selbst zahlen, oder hat zumindest ein Teil die KK übernommen? Oder privatversichert?
        Am Schluss schreibst Du in "my Prostata" von einer Op. Was war das? Nur Harnröhre?
        Dr. Elegeert hat mich auch schon beraten. Er riet mir allerdings von Strahlentherape (Varian Ethos​) ab. Und Radioligandentherapie wäre nur für die ganz hoffnungslosen Fälle. Auch wenn sie am UKS (innerhalb einer Studie) praktiziert wird und durchaus gute Ergebnisse liefert, wie bei Dir.
        Aber das nur am Rande. Vielleicht mal mehr über PM, da hier Off-Topic.

        Was die Tumor-Tracer eigentlich besagen, hatte ich auch schon gegoogelt. Ich wollte ja nur wissen, ob das hier Im Prostataforum schonmal ein Thema war.
        Aber bislang noch keine Antwort dazu...

        @ Armin:
        Na das sagt doch zumindest aus, dass auch pflanzliche Wirkstoffe durchaus Wirkung haben können.
        Die versprechen mir ja auch, dass zumindest bei 95-99 % der Fälle der PSA Wert schnell halbiert und innerhalb 2 Monate unter 1 fällt.
        Das ist ja durchaus prüfbar. Zur Apoptose kann ich allerdings nix sagen.
        Evtl. über Liquid Biopsie vor und nach der Behandlung, um Tumorlast im Blut zu messen. Aber wer hat schon mal eben 4000 Euro für sowas..









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        • Barnold
          Benutzer
          • 14.05.2018
          • 1133

          #5
          Hallo Patrick,
          Und Radioligandentherapie wäre nur für die ganz hoffnungslosen Fälle
          Von einem Urologen kann man eigentlich diesbezüglich keinen vernünftigen Rat erwarten. Er kennt sich halt mit Nuklearmedizin nicht aus. Kein Vorwurf.
          Mehr über PN
          Gruß Arnold
          Mein Bericht: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=875

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          • PCA2021
            Benutzer
            • 13.12.2023
            • 104

            #6
            Hallo,
            falls noch nicht gemacht, würde ich mir den Vitamin D Spiegel anschauen. Der sollte nicht zu niedrig sein und ist bei unserer Geschichte wenn er zu niedrig ist schon ein Risikofaktor.

            Gruß
            Thilo

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