Würdet Ihr eher zur Bestrahlung oder zur OP (PSMA-RGS) raten?
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Lymphknotenmetatstasen
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Es wurde in dieser Studie https://www.thelancet.com/journals/l...197-4/abstract festgestellt, das eine Bestrahlung der Lymphabflusswege besser ist als gezielt die sichtbaren Metastasen zu behandeln. Mit der Bestrahlung tötet man auch bislang unsichtbare Mikrometastasen. Ich kenne keinen Bericht in deutsch über diese Studie.
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Dann der Bericht aktuell und in deutscher Sprache (verkürzt)Zitat von Georg_ Beitrag anzeigenEs wurde in dieser Studie https://www.thelancet.com/journals/l...197-4/abstract festgestellt, das eine Bestrahlung der Lymphabflusswege besser ist als gezielt die sichtbaren Metastasen zu behandeln. Mit der Bestrahlung tötet man auch bislang unsichtbare Mikrometastasen. Ich kenne keinen Bericht in deutsch über diese Studie.
17.07.25
DeutschesGesundheitsPortal
Prostatakrebs-Rezidive: Besser alle Knoten bestrahlen
Original Titel:
Salvage metastasis-directed therapy versus elective nodal radiotherapy for oligorecurrent nodal prostate cancer metastases (PEACE V–STORM): a phase 2, open-label, randomised controlled trial
https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2025/07/17/prostatakrebs-rezidive-besser-alle-knoten-bestrahlen/
PS.: Der Bing-Browser von Microsoft übersetzt das ganze Originaldokument auf Wunsch problemlos in die deutsche Sprache.
Bedauerlicherweise kann bzw. darf ich hier die Übersetzung nicht hochladen. (Urheberrecht)
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Es kommt doch darauf an, wo der Lymphknoten ist, der behandelt werden muss. Bei mir war es erst vor kurzen genau so. Da der Lymphknoten direkt neben der Fläche war, die schon einmal bestrahlt wurde, ist eine OP abgelehnt worden und ich wurde dann wieder bestrahlt.(28x) Auch waren die Lymphabflusswege mit dabei.
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Mein Partner hat(te) mehrere Lymphknotenmetastasen im Körper verteilt (Bauchraum, Magengegend und am Schlüsselbein). Da es so viele und verteilt im Körper waren, war von einer OP nie die Rede. Es wurde uns gesagt, daß es nur Sinn macht wenn man großflächig bestrahlt, also gezielt die Lymphknoten am Hals und der Magengegend und den gesamten Bauchraum, da mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Mikrometastasen vorhanden sind, die im PSMA-PET/CT nicht zu sehen sind, so kann man die Tumorlast verkleinern und der ADT helfen, damit die länger wirkt.
LG
Frusti
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Hallo
ich habe bisher 4 LK gezielt bestrahlen lassen, alles dazu in meinen letzten Beiträgen
In diesem Forum können verschiedene Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie spezielle Krankheitsverläufe diskutiert werden, ferner alles, was nicht in die anderen Foren passt.
Die Schlüsse die ich ziehe sind:
Wenn die befallen LK nur im Becken sind würde ich diese bestrahlen incl. der Lymphabflusswege.
Gruß
Wolfgang
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Ich hatte geschrieben: "eine Bestrahlung der Lymphabflusswege besser ist als gezielt die sichtbaren Metastasen zu behandeln." Mit der RGS an der Martini-Klinik entfernt man gezielt die sichtbaren Metastasen. Also die Metastasen, die im PSMA PET/CT zu sehen sind. Die RGS arbeitet mit einem ähnlichen Tracer wie ein PSMA PET/CT und kann dadurch die im PSMA PET/CT sichtbaren Metastasen entfernen. Der Arzt der die Studie geleitet hat, Prof. Ost, hat früher jahrelang die Meinung vertreten, die sichtbaren Metastasen zu entfernen. Nach dieser Studie ist er anderer Meinung.
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Hallo ramram,
die Frage nach einer OP stellt sich eigentlich nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört die Anzahl der Lymphknoten (es dürfen nicht zu viele sein), die Region (es sollte nur eine und gut erreichbar sein) und
die Größe, welche ein Minimum haben muss, damit der Knoten auch unzweifelhaft detektiert und herausoperiert werden kann. Der Chirurg entfernt ja möglichst wenig Gewebe.
Ich war zufälligerweise im März 2023 wegen meiner OP in der Martini Klinik und habe während meines Aufenhalts jemanden getroffen, der exakt diese OP von Prof. Maurer hat durchführen lassen. Hier kannst
Du sein Verlaufsprofil sehen:
Shows the most important user data such as personal data, initial diagnosis, postoperative pthological data, prostate volume as well as the choosen prostate cancer treatment and drugs
Der Erfolg hält sich leider sehr in Grenzen und so ganz ohne ist die OP auch nicht. Er war genauso lange stationär wie Patienten, denen die Prostata entfernt wurde.
Eine OP macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man davon ausgehen kann, dass es wirklich nur ein singulärer Knoten ist und aus guten Gründen (z.Bsp. einer Vorbestrahlung) eine Bestrahlung nicht infrage kommt.
Wobei es für einen Operateur auch nicht sehr angenehm ist in bereits bestrahltem Gebiet zu arbeiten.
Wenn es ein insgesamt fortgeschrittener oder im Ursprung aggressiver Krebs ist, dann gilt laut meinem Chirurgen in der Martini-Klinik "ein Lymphknoten kommt selten allein" und dann kann man nicht immer wieder
mal löchern. Wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine weitere Ausbreitung gibt, würde eine stereotaktische Bestrahlung wohl mehr Sinn machen.
Du hast jetzt keine Infos zu Deinem konkreten Stadium mitgeteilt, hoffe aber trotzdem dass Du mit den Antworten etwas anfangen kannst.
LG
Wolfgang
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Danke Euch beiden! Ich bin immer noch ratlos was ich machen soll. Hier ein Ausschnitt der Beurteilung vom PSMA PET/CT:
Hochgradiger Verdacht auf mindestens zwei PSMA expimierende Lymphknotenmetastasen links iliakl im Internastromgebiet medial des Acettabulum dorsal des Ureters. Mein PSA z.Zt. 0,72
Was würdet Ihr empfehlen? Ich neige ja immer noch zur OP. Dann ist die "Sache" erheblich kürzer.
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