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  • Paul_aus_Berlin
    antwortet
    Christian, ich gratuliere zum Erfolg Deiner IMRT!
    Jetzt kannst Du Dich entspannen, und gelegentlich mal nach dem PSA gucken.
    Bei mir hatte es damals über ein Jahr gedauert, bis der PSA so weit runter war. Aber er ist bis heute unten geblieben.

    Paul

    Shows the most important user data such as personal data, initial diagnosis, postoperative pthological data, prostate volume as well as the choosen prostate cancer treatment and drugs

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  • Christian_Berlin
    antwortet
    Hallo,

    hier eine kurze Rückmeldung. Ich hatte nun nach 2 Monaten nach Ende der Strahlentherapie meine erste
    Nachkontrolle beim Urologen. Der PSA-Wert ist von 6,5 auf 1,5 gesunken. Ich muss im Oktober wieder zur Kontrolle.

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  • PCA2021
    antwortet
    Hallo,

    ich war in der Uniklinik Frankfurt wegen R1 und steigendem PSA Wert 1 Jahr nach OP. Während der Bestrahlung haben sich die Nebenwirkungen in Grenzen gehalten und sind dann wieder verschwunden. Was übrig geblieben ist ist ein starker Stuhldrang (wenn ich muss, dann muss ich aber auch heftig). Ich nehme dafür seit Bestrahlung jeden morgen einen Eßlöffel Flohsamenschalen, was mir etwas dabei hilft (ich neige schon immer zu Durchfall, das habe ich damit jetzt besser im Griff als vor der Bestrahlung). In die Hose ist noch nix gegangen. Außerdem ist die Kontinenz etwas schlechter geworden (es bahnt sich mal ein Tropfen seinen Weg, aber Vorlagen brauche ich keine) und die Potenz hat ein bisschen nachgelassen (die Erektion ist nicht mehr ganz so fest als vorher - obwohl die nach der OP schon nicht so fest war wie man sich das wünscht. Aber Tadalafil hilft ganz gut).

    Was die nicht gemacht haben und mir komplett überließen war die Kontrolle von Blasenfüllung und Darmentleerung vor den Bestrahlungen. Das wurde genau einmal kontrolliert und ab dann war ich selbst verantwortlich. Hat sich nicht gut angefühlt nicht zu wissen ob jetzt wirklich genug in der Blase drin ist, und ob der Darm leer genug ist. Also das wäre was wo du fragen könntest ob jedes mal kontrolliert wird, denke das macht Sinn. Ansonsten bin ich mit Frankfurt zufrieden. Mein PSA ist von 0.17 auf unter 0.03 gefallen (in 9 Monaten) und dort jetzt seit einem Jahr.

    Gruß
    Thilo

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  • Dietmar5
    antwortet
    Das klingt gut. Werde mir die Klinik mal im Hinterkopf behalten wenn sich bei mir das Rezidiv einstellen sollte.

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  • Christian_Berlin
    antwortet
    Hallo,

    hier ein Update zu meiner Strahlentherapie, welche ich am 27.01.2025 nach 36 Bestrahlungen und 75,5 gy überstanden habe.
    Die ersten 20 Bestrahlungen habe ich ohne größere Probleme bewältigt. Dann zeigte mir mein Körper jedoch, dass ihm das nicht so gut gefällt. Vor jeder Bestrahlung wurde kontrolliert, ob die Blase gut gefüllt und der Enddarm leer ist. Mein brennen in der Harnröhre, welches schon vor der Bestrahlung vorhanden war (vielleicht durch die Biopsie?), wurde schlimmer. Die Ärztin in der Strahlentherapie empfahl mir die Einnahme von UvalysatTropfen.
    Diese haben jedoch nicht geholfen. Mit der Einnahme von Ibuprofen (2x800mg am Tag) könnte ich es aber aushalten.
    Das schlimmste während der letzten 16 Bestrahlungen war der ständige Harndrang und das starke brennen in der Nacht.
    Die Ärztin machte mir im Abschlussgespräch Mut, dass das Brennen in den nächsten 2-3 Wochen verschwinden wird.
    Nun sind gut 4 Wochen nach der Strahlentherapie vergangen und das Brennen ist so gut wie verschwunden. :-)
    Probleme mit dem Enddarm hatte ich zu keiner Zeit. Gegen die meist auftretende Fatigue habe ich mit viel spazieren gehen entgegen gewirkt. Auch der Harnstrahl hat sich wieder verbessert.
    Inkontinenz oder Impotenz bestand zu keiner Zeit.
    Ende März habe ich meine erste PSA Kontrolle und bin gespannt wie ein Flitzebogen. ;-)​

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  • Christian_Berlin
    antwortet
    Zitat von Steppay Beitrag anzeigen
    Liebe Forumsmitglieder,

    vielen Dank für Eure Antworten. Ist ja immerhin schön zu hören, dass es die IMRT offensichtlich auch ohne heftige Nebenwirkungen zu geben scheint.

    Hat vielleicht irgendjemand von Euch Erfahrungen zur IMRT in Berlin?
    Hallo,

    mein Schwiegervater wurde vor 5 Jahren in Berlin Buch im Helios Klinikum als Ersttherapie bestrahlt.
    0 Probleme bei und nach der Bestrahlung bis heute. Auch kein Rückfall.

    Nun bin ich dort ebenfalls gelandet. Gleiche Ausgangslage mit lokal beschränktem Karzinom Gleason 7b.
    Habe nun 7 Bestrahlungen weg. Bisher alles o.k. So richtig wird man aber wohl die ersten Aussagen erst zum Ende machen können.

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  • Rennrad64
    antwortet
    Wer glaubt, dass das Problem der Strahlenproktitis mit Ernährung bewältigt werden kann, ist wohl nicht selbst betroffen.

    Im Aufklärungsbogen wird, zwar verniedlicht wie bei allen Nebenwirkungen, nicht ohne Grund von der Möglichkeit von Krebs und eines Stomas durch die Strahlentherapie geschrieben. Das dort der Begriff Strahlenproktitis nicht auftaucht, kann ich jetzt nur als Täuschung bezeichnen.

    Die Bestrahlungsfabriken wissen ganz genau, das sie den Patienten schwere Schäden zufügen.

    Auch wenn sie ca. 4% schwere Nebenwirkungen zugeben, sind das jährlich immer noch hunderte Opfer, die zudem eine hohe Dunkelziffer beinhaltet, da die Bestrahlungsschäden durch andere Fachrichtungen behandelt werden.

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  • KarlEmagne
    antwortet
    Zitat von Rennrad64 Beitrag anzeigen
    Die Bestrahlung ist eine verfluchte Lotterie.
    Niemand kann dir garantieren, wie dein Enddarm reagiert. Das Schlimme: Für Schäden gibt es NULL Therapien, und trotzdem brutzeln die „Ärzte“ wie wild mit den Strahlen rum.
    Man kann nur selbst entscheiden, ob man sich in seinem nachfolgendes Leben mit Potenz- und Kontinenzproblemen oder mit zerstörtem Enddarm rumschlagen will.
    Zerstörter Enddarm bedeutet Stuhldrang, Schmerzen und Blutungen. Das bedeutet NULL Lebensqualität nach der Bestrahlung.
    Ich will die Risiken nicht kleinreden und habe mich ja selbst operieren lassen.

    Der Enddarm dürfte in vielen Fällen geschädigt, nicht aber zerstört sein. Wie sich das anfühlt, weiß man erst, wenn man die Schäden unwiderruflich hat.

    Aufgrund meiner EoE (eosinophile Ösophagitis), die mit schweren Lebensmittelunverträglichkeiten einhergeht, meines Blinddarmdurchbruchs und meines Ileus habe ich jedoch Erfahrungen mit Darmproblemen.

    #1 und ich wünschte, ich hätte das früher diagnostiziert bekommen oder gemerkt. Man kann einen gesunden Darm haben und trotzdem von schweren Darmkrämpfen geplagt sein, wenn unbekannte Lebensmittelallergien bestehen. Wer diese Probleme nach einer Bestrahlung bemerkt, hat vielleicht eine Kombination aus Allergie und Strahlenschaden.

    #2 selbst wenn keine Allergie vorliegt, hat eine angepasste Ernährung ihre Auswirkungen auf die Konsistenz des Stuhls. Diese wiederum kann Enddarmprobleme verschärfen.

    #3 Regelmäßigkeit in Ernährung und Stuhlgang bringen. Ich beispielsweise gehe ohne morgendlichen Stuhlgang nur sehr ungern aus dem Haus.

    An der sprichwörtlichen schlechten Laune, wenn man schlecht oder gar nicht ge........ hat, ist was dran.

    Gruß Karl



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  • Paul_aus_Berlin
    antwortet
    Zitat von Steppay Beitrag anzeigen
    Ist ja immerhin schön zu hören, dass es die IMRT offensichtlich auch ohne heftige Nebenwirkungen zu geben scheint.

    Hat vielleicht irgendjemand von Euch Erfahrungen zur IMRT in Berlin?
    Hallo Steppay!

    Ja, habe ich. Ich war bei der Strahlentherapie Südwest, und da ganz zufrieden. Details findest Du hier:

    Bei denen gab es zwei identische Maschinen, und als irgendwann eine davon Probleme hatte, konnten trotzdem alle Patienten auf der anderen Ihre Bestrahlung bekommen.

    Bei mir ist die IMRT/IGRT jetzt 5 Jahre her.
    Der PSA-Wert ist konstant niedrig, ich habe keine Inkontinenz und noch nicht mal Impotenz.
    Ich hatte etwas Blutverlust aus dem Darm - es scheint so, dass das jetzt verschwunden ist.

    Da ich die Strahlentherapie als einzige/erst-Therapie gemacht hatte, war mir sehr wichtig, dass es auch funktioniert:
    • Ich hatte mir Goldmarker einsetzen lassen, für eine präzise Positionierung
    • Ich habe alle 44 Termine planmäsig gemacht, keine Pausen/Unterbrechungen!
    • Blasenfüllung immer wie vorgesehen
    • Ich wäre mt einer "Schnellbestrahlung" mit weniger Terminen nicht glücklich gewesen

    Viel Erfolg!
    Paul

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  • Rennrad64
    antwortet
    Das neues Märchen ist die KI unterstützte adaptive Bestrahlung. Lässt sich vermutlich leichter mehr Geld mit verdienen
    Heißt natürlich neben der eigentlichen Betsrahlung die tägliche Belastung mit CT

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  • Steppay
    antwortet
    Hallo Rennrad64, wann hast Du die Bestrahlung in Leipzig gemacht?

    Die Ärzte schwören ja darauf, dass sie die Bestrahlung mit ihren neuen Geräten und Techniken immer präziser hinbekommen.
    Aber wie soll man eigentlich wissen, ob das stimmt und ob "präziser" präzise genug ist?

    Zum Thema Enddarm: In Berlin Charité halten die Ärzte nichts von SpaceOAR Hydrogel als Schutz für den Enddarm. Wenn ich mich richtig erinnere, war das Argument, dass es durch das Einbringen des Gels als Spätfolge auch zu Verletzungen des Enddarms kommen kann.
    Im Internet habe ich zumindest diese Studie dazu gefunden: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31452385/

    Was haltet Ihr von dem Gel?

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  • Trekker
    antwortet
    Zitat von Rennrad64 Beitrag anzeigen
    Die Bestrahlung ist eine verfluchte Lotterie.
    Niemand kann dir garantieren, wie dein Enddarm reagiert.
    Kommt sicher darauf an, wo der Tumor bzw. das Rezidiv sitzt und wie gut das bestrahlende Personal ist.

    Zerstörter Enddarm bedeutet Stuhldrang, Schmerzen und Blutungen.
    Bei mir beschränkt es sich auf den Stuhldrang. Wenn der da ist, muss ich schleunigst aufs Örtchen, ansonsten kann es in die Hose gehen. Unabhängig davon geht mir gelegentlich meist unbemerkt eine kleine Portion in den Slips . Schmerzen hatte ich noch nie und Blutungen sehr selten.

    Das bedeutet NULL Lebensqualität nach der Bestrahlung.
    Das würde ich für mich nicht sagen wollen. Ich kann gut damit leben und bin sehr froh, dass ich den Krebs vorerst stoppen konnte.

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  • Rennrad64
    antwortet
    Die Bestrahlung ist eine verfluchte Lotterie.
    Niemand kann dir garantieren, wie dein Enddarm reagiert. Das Schlimme: Für Schäden gibt es NULL Therapien, und trotzdem brutzeln die „Ärzte“ wie wild mit den Strahlen rum.
    Man kann nur selbst entscheiden, ob man sich in seinem nachfolgendes Leben mit Potenz- und Kontinenzproblemen oder mit zerstörtem Enddarm rumschlagen will.
    Zerstörter Enddarm bedeutet Stuhldrang, Schmerzen und Blutungen. Das bedeutet NULL Lebensqualität nach der Bestrahlung.

    Meine Strahlenfabrik war das MVZ Leipzig Strahlentherapie​. Ich kann das eindeutig nicht empfehlen.

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  • Steppay
    antwortet
    Liebe Forumsmitglieder,

    vielen Dank für Eure Antworten. Ist ja immerhin schön zu hören, dass es die IMRT offensichtlich auch ohne heftige Nebenwirkungen zu geben scheint.

    Hat vielleicht irgendjemand von Euch Erfahrungen zur IMRT in Berlin?

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  • Trekker
    antwortet
    Da stellt sich mir die Frage, inwieweit eine die RT begleitende HT mehr Wirksamkeit bringt. Dazu haben wir erst gestern in einen Nachbarthread etwas geschrieben:

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